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Wer kennt ihn nicht, den Rückenschmerz, die chronische Volkskrankheit der Generation „Schreibtischarbeit“. Ergotopia hat in einer interessanten Infographik aufgezeigt, dass 70% aller Deutschen mindestens einmal im Jahr Rückenschmerzen haben. 12% leiden an chronischen Rückenschmerzen.

Die Ursachen sind vielfaltig. So können unter anderem falsche Bewegungsmuster, einseitige Belastung, übermäßiges Sitzen, schlechte Körperhaltung, Bewegungsmangel und/oder eine schlechte Arbeitsplatzgestaltung Rückenschmerzen verursachen. Da der durchschnittliche Schreibtischarbeiter 9.6 Stunden sitzend verbringt, wird klar, dass eine Vielzahl der oben genannten Faktoren in unserer heutigen Arbeitswelt gegeben ist.

In der folgenden Graphik sehen Sie, an welchen Körperstellen der Schmerz einsetzen kann. Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 80%, dass Sie an einer dieser Stellen bereits schmerzen hatten, haben oder haben werden.

 

Wo schmerzt es besonders? (Quelle: Infographik von Ergotopia)

Wo schmerzt es besonders? (Quelle: Infographik von Ergotopia)

 

Rückenschmerzen sind nicht nur ein Problem für das betroffene Individuum, sondern auch für die Volkswirtschaft. Die jährlichen Kosten für Operationen und Arztbesuche des Rückens wegen belaufen sich auf € 22,5 Milliarden. Hinzu kommen nochmal € 26,4 Milliarden, die sich aus Fehltagen, Arbeitsunfähigkeit sowie Frühverrentung zusammensetzen.

Es lässt sich also konstatieren, dass es sowohl im Interesse der Bevölkerung als auch des Staates ist rückenfreundliche Arbeitswelten zu schaffen und dem Problem nicht nur durch symptomatische Behandlung Herr zu werden.

Bevor es jedoch zu einem sachdienlichen Wandel der Arbeitswelten und der Arbeitsabläufe kommen wird, werden noch einige schmerzvolle Jahre vergehen. Deshalb stellt sich die Frage: Was kann ein Individuum tun, um Rückenschmerzen zu verhindern?

Allgemein bekannte Ratschläge beinhalten Bewegung, Arbeit am Stehtisch, Rückenmuskulatur stärkende Fitness, Stressvermeidung und eine bewusst bessere Körperhaltung. Folglich gibt es unterschiedliche Empfehlungen und eine nicht unerhebliche Menge an Rückenexperten. Deshalb hat das Value for Workplace-Team um Dr. Wagner & Partner drei unabhängig organisierte TED Events gesichtet, bei denen es um die Vermeidung von Rückenschmerzen ging.

 

 

Esther Gokhale, eine rücken-spezialisierte Harvard Absolventin, die auch die Angestellten von Google oder Facebook zu Ihren Klienten zählt, widerspricht der oft zitierten Meinung, dass man unbedingt aufrecht sitzen muss. Sie vertritt die Meinung, dass es auf eine adäquate Beckenhaltung ankommt. Die optimale Haltung entspricht unserer ursprünglichen Beckenhaltung, die auch heute noch bei den nicht industrialisierten Ureinwohnern z.B. in Borneo gefunden werden kann. Dabei ist das Becken nach vorn gekippt sodass die Silhouette des Beckens und des Oberkörpers an ein „J“ erinnert.

 

 

William S. Marras, Direktor des Biodynamics Laboratory und Spine Research Institute an der Universität Ohio, erläutert das Rückenschmerz der häufigste Grund ist einen Physiotherapeuten aufzusuchen. Ferner verursachen Rückenschmerzen $ 100 Milliarden an Kosten pro Jahr. Hier geht es um die Kräfte die auf die Wirbelsäule wirken, wenn man schwere körperliche Arbeit verrichtet. Seine Forschungen zeigten auf, dass eine schwere körperliche Arbeit zu Mikrorissen an den Bandscheiben führen kann, die von Narbengewerbe überzogen werden und somit die Nährstoffversorgung von Teilen der Wirbelkörper unterbrechen. Dies würde bedeuten, dass Schreibtischarbeit schonender ist. Jedoch ist dies ein Trugschluss da ein ungesund hohes Körpergewicht ebenso zu einer überproportional hohen Beanspruchung der Wirbelkörper führt und durch sitzende Tätigkeit verstärkt wird.

 

 

Dr. Eric Goodman, Gründer von Foundation Training, spricht auf dem TEDx AmericanRivera über unsere Fähigkeit selbst seine Rückenschmerzen zu kurieren. Er kritisiert, dass Ärzte oft nur die Schmerzsymptome bekämpfen, anstatt die Bewegungsabläufe anzupassen, sodass der Körper sich zu regenerieren vermag. Sitzen, ist oft eine Ursache hierfür. Eine kurze Übung dazu finden Sie im Video.

Die medizinischen Erkenntnisse der Rückenschmerzforschung wurden unter anderem von der University of California in Davis für das Human Resources Team intern zusammengefasst und ein Test erstellt, mit dem man seinen Arbeitsplatz testen kann. Den Test finden Sie hier. Die Society For Human Resource Management in den USA adressierte das Problem in einer Studie und zeigte auf, dass sich die Produktivitätseinbußen für 100 Angestellte in einem Unternehmen auf $ 51.400 pro Jahr belaufen. Auch die HR Abteilung der University of Alberta hat ein Back Care Program ins Leben gerufen, um vorbeugend Einfluss auf das Rückenwohl der eigenen Belegschaft zu haben. Eine gesundheitsfördernde Arbeitswelt ist demnach nicht nur wichtig für Produktivität, eine glückliche Belegschaft, sondern auch für das Employer Branding (Lesen Sie dazu auch Was wäre wenn – wir nur Stehtische im Büro hätten?)

Sollte Ihr Unternehmen auch aktiv werden wollen und Hilfe bei der Schaffung einer guten Arbeitswelt benötigen, dann wenden Sie sich einfach das Team von Value for Workplaces. Wir helfen Ihnen gerne und wünschen Ihnen ein gesundes Arbeiten!

 

 

 

Auf der Seite IndustryStock haben wir eine Infografik gefunden, die mit einem Augenzwinkern betrachtet werden sollte. Sie präsentiert 8 todsichere Tipps, wie man seine Produktivität am Arbeitsplatz effektiv im Keim erstickt.

Zum Thema Produktivitätssteigerung und Zeitmanagement gibt es unzählige Bücher und Ratgeber, die je nach Sichtweise des Autors zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Daher macht die umgekehrte Betrachtungsweise mehr Spaß …

 

8-Tipps zur Produktivitätssteigerung

8-Tipps zur Produktivitätsvernichtung (Source: IndustryStock)

 

 

 

 

Today, at the day of writing, is April Fool’s Day, which is for Dr. Wagner & Partner a reason to take a step back from earnestness and to bring a portion of humour into our beloved Flurfunk-blog. During the last busy weeks we researched heavily about the needs of startups regarding adequate workspaces and even worked on a marketing pitch for the Mars One project.

 

Food_Truck

Food Truck of Street Sweets in London (Source: Wearehorecar.nl

 

After finishing our last article I was exhausted and hungry, so I decided to do one of the most German things you could imagine: Go to a Hähnchengrill, a food truck stuffed with grilled chicken, potato salad and x-large pretzels. This inspired the new column ‘Funny Workspaces’ whereby the first workspace should be a food truck.

We sat down and asked ourselves how we could best tell a story about this workspace we all know and have in each culture. Usually we do not even actively notice the presence of the food truck when we pass them in a parking lot or a busy street. Except we are hungry or crave some savoury food after a night out. Students know what I speak about.

 

Funny Object as Food Truck (Source: BaconToday)

Funny Object as Food Truck (Source: BaconToday)

 

And isn’t it fascinating that this food on wheels concept emerged in every culture around the globe? Some have still rolling carts, others have a bicycle to change locations or a real petrol fuelled food truck. Street food has a democratising touch wherever you go, because you can spot diplomats, bankers, builders or homeless people standing in the same queue waiting for their food.

Even Nobel Peace Prize winner Prof. Muhammad Yunus, father of the micro credit concept, mentioned the economic significance of this small business concept. During his talk at the University of Regensburg, he told that some of his first micro credit investments were given to women who wanted to offer food on wheels. Years later he was one of the most prominent and wealthy social entrepreneurs of all time by single-handedly revolutionising the credit system in developing countries.

The concept is dead-simple, because one only needs an amazing dish, a food truck and a place where you could park it. Funny about the workspace food truck might be people you meet and story they tell, but it is a very hard and tough job. Of course there are success stories like the one of Mustafas Gemüse Kebap in Berlin, but these are rare. And something else is outstanding: The productivity of each squaremeter! In office buildings people demand for at least 8 m² whereas in a food truck there is just 2 m² to do all the job. And in a chicken-gill the temperature raises above 40°, all day long. People in an office building often complain about 25 ° in summertime (s. Article “Was ist eigentlich eine Gefährdungsbeurteilung?“). Is that fair?

 

Hot – hard job in a chicken grill. (Source: In-online.de)

 

The rapidly changing business environment paired with a more hedonistic approach on life constantly increased the standards for workspaces. On the one hand you can find stylish co-working spaces with community areas or even basketball-fields. On the other hand you can find green, spacious offices in fancy skyscrapers with good air-conditioning, if you have an employer who is keen on employer branding. Somehow these conventional workspaces are positively developing, while certain workspaces stay as tough as they were. Dr. Wagner & Partner think that it would be possible to ameliorate most of these mobile workspaces with a relatively small capital investment for a higher convenience level in return.

Since we know how tough the business is, we want to offer a discount for our service for 10 hard-working food truck companies, who want to know how to make the most of their precious workspaces. Just send us an email under info(at)wagnerandpartner.com and put ‘Food Truck’ in the subject. This is not an April’s fool, we promise.

In case you liked the story of this extraordinary workspace, share and like us on Facebook and make sure to post your idea for the next funny workspace in the comment section.

 

 

 

Wir haben die Studie mit großem Interesse gelesen! Hier eine kurze Zusammenfasung der wichtigsten Motive, Erwartungen und Hemmnisse bei der Einführung umweltfreundlicher Maßnahmen in der Gestaltung von Büroarbeit:

Die Definition von Nachhaltigkeit und nachhaltiger Entwicklung 1987 durch die World Comission on Environment and Development umfasst drei Bereiche: der ökologische Aspekt, die soziale und die ökonomische Perspektive. Diese drei Dimensionen sind eng miteinander verbunden und stellen uns in einer Zeit, in der das Bewusstsein für den Klimawandel, die Endlichkeit natürlicher Ressourcen und das starke Wachstum der Weltbevölkerung einhergehen mit dem Streben nach Wohlstand und Erfolg vor eine große Herausforderung. Bevölkerung, Politik und Unternehmen sind gleichermaßen betroffen und gefordert, dauerhaft verantwortungsvoll, also nachhaltig zu handeln.

Die “Green Office”- Studie 2014 zeigt anhand vielfältiger Beispiele, welchen aktuellen Stellenwert die nachhaltige Gestaltung von Arbeits- und Büroumgebungen in Unternehmen hat. Sie zeigt auch, welche konkreten Maßnahmen die Unternehmen bereits realisiert haben, planen oder nicht vorsehen und welche Motive oder eben Hemmnisse es bei der Einführung von nachhaltigen Maßnahmen gibt. Der Fokus liegt auf den Bereichen Bürogestaltung, IT- und Kommunikationstechnik und Nutzerverhalten. Die Ergebnisse zeigen, dass eine umweltfreundliche Bürogestaltung in den nächsten zwei bis drei Jahren deutlich zunehmen wird.

Eine wichtige Komponente ist bereits heute Green IT und wird in den nächsten zwei bis drei Jahren um weitere 16 Prozentpunkte steigen.

http://www.der-flurfunk.de/wp-content/uploads/2015/04/Scan-Green-IT-groß-bearbeitet-2-e1429771380612.jpg

Quelle: Fraunhofer IAO, Studie Green Office, 2. Auflage

Zudem ist über die Hälfte der Teilnehmer bereit, höhere Investitionskosten für umweltfreundliche Lösungen in Kauf zu nehmen, da langfristig mit Kosteneinsparungen gerechnet wird. Die folgende Abbildung macht deutlich, dass Unternehmen auch im Hinblick auf Immobilien zunehmend Wert auf Umweltfreundlichkeit legen. Dieser Aspekt wird in Zukunft ebenfalls weiter an Bedeutung gewinnen.

http://www.der-flurfunk.de/wp-content/uploads/2015/04/Scan-Green-Office-Grafik-Green-Building-Kopie-e1429772210968.jpg

Quelle: Fraunhofer IAO, Studie Green Office, 2. Auflage

Ebenso wichtig wie das Engagement der Unternehmen ist der Beitrag der Mitarbeiter, insbesondere da die Maßnahmen in diesem Bereich sehr kostengünstig umgesetzt werden können. Fazit: Die Nachfrage nach innovativen, zukunftsweisenden und nachhaltigen Produkten für die Büroarbeit und die Infrastrukturen ist in Deutschland bereits hoch und wird weiterhin ansteigen. Die Ergebnisse belegen, dass in diesem Bereich noch ein enormes Potenzial vorhanden ist. Denn obwohl sich die Unternehmen und insbesondere die Führungskräfte der Bedeutung von Nachhaltigkeit bewusst und auch dazu bereit sind, entsprechende Maßnahmen durchzuführen, wurde die umweltfreundliche Gestaltung von Büroarbeit noch nicht flächendeckend eingeführt. Das ist eine Chance, die sowohl Anbieter als auch Nutzer verstärkt ergreifen müssen. Dazu brauchen wir innovative Lösungen der Anbieter, während gleichzeitig die Nutzer die Wirtschaftlichkeit ihres Unternehmens langfristig sicherstellen können.

Wenn wir umweltfreundliche Maßnahmen in der Gestaltung von Büroarbeit erfolgreich umsetzen wollen, brauchen wir ein ganzheitliches Konzept, bei dem ökologische Aspekte eng verknüpft sind mit ökonomischen Kriterien wie Flächeneffizienz und Produktivität im Büro auf der einen Seite und gleichzeitig mit sozialen Belangen wie Flexibilität, Kommunikation, Wohlbefinden und Motivation. Abschließend lässt sich feststellen: Die Büro- und Arbeitswelt wird nachhaltiger und wirkt sich positiv auf die Begegnungsqualität in Unternehmen aus. Denn die Gestaltung von umweltfreundlichen und zukunftsweisenden Arbeitsumgebungen ist ein wichtiges Instrument, um den steigenden Anforderungen an Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen erfolgreich zu begegnen. Lesen Sie dazu gerne auch unseren Beitrag Green Office – Potentiale im Büro

Dr. Wagner & Partner took a closer look at the booming co-working movement and asked startup communities around the world what they would love to have in a co-working space. The biggest discussion erupted in the London based startup community, which could be traced back to the high demand for co-working spaces in London. Europe’s financial capital is not only the biggest startup community in Europe but also the most expensive place to set up a new business, let alone renting an own office, which makes co-working very popular among London’s entrepreneurs. These facts, paired with the upcoming lean startup philosophy and bootstrapped business processes, make co-working spaces the only viable option for a startup in need for office space.

The Perfect Co-working Space

It became obvious that a co-working space should offer much more than just a desk, chairs and free internet, because entrepreneurs want not only to pay for a working space but for a striving, like-minded and inspiring community space, which “goes the extra mile” and is not overpriced.
Talking about price, it became clear that most entrepreneurs prefer one fixed price per desk per week or month, instead of flexible tariffs where one has to pay extra for internet, telephone, toilets, kitchens or other amenities. Lease contract flexibility is also very important for every entrepreneur, which is why monthly or even weekly leases would be the best option. The shorter the lease contracts are, the higher the fluctuation might be, which could also harm the community and pose a potential threat to the good atmosphere. This shows, that setting up a co-working space is a long road paved with manifold trade-offs, because entrepreneurs are creative minds who all have their own individual wishes and ideas about an ideal co-working space.

 

The Perfect Co-working Space for Startups (Source: Viktor Weber)

 

The bottom-line and most basic co-working space should thus offer not only high speed internet, flexible lease contracts, desks and comfortable chairs, but also quiet spaces as well as loud co-working areas for social activities. Mentioning this, the social aspect was very prominent during the discussions in the startup communities. Entrepreneurs wish to work with peers that share their interests and help each other out, which can only be achieved in a good co-working atmosphere. Thus, shared kitchens and communal areas for open discussions were wished for as well as hosting of in-house events like investor-meetings, pitch-evenings, after-work-drinks, mentoring talks; all organised by the co-working space operator.
The atmosphere of the co-working space should be warm and friendly, which could be achieved by plenty of daylight, proper artificial lights, plants or a garden. Due to the often long-working hours, the entrepreneurs wished for extra-comfortable chairs, height-adjustable desks, bar tables, a quiet room, where one could take a nap, mini fridges or kitchen facilities, showers, which are cleaned by professional cleaning service. Furthermore, some of the entrepreneurs would want to have a full-catering with breakfast, tea and a late lunch, organised by the co-working space operator.

Some Background Info

Open, inspiring spaces for creative and entrepreneurial people, is the idea behind the relatively new phenomenon of co-working spaces. The first co-working spaces emerged in the late 90s or early 2000ers, but the concept only gained significant momentum after the subprime crisis 2009. In 2010 there were approximately 600 co-working spaces around the globe, today there exist over 3500.
In the early stage, this was a rather US based trend, with co-working spaces being perceived as hip and cool for Silicon Valley’s startups. Now entrepreneurs, digital nomads or even large companies seek the creative atmosphere of a co-working spaces, not only in the US or Europe, but around the world. You can take a look at the evolution of co-working here.  The sharp increase of 583%, regarding the number of co-working spaces, is correlated with many factors such as a higher demand for short-term rental flexibility, economic instability, increasing rents in metropolitan areas and the newly emerged startup culture, with startups being the main users of co-working spaces. These shared office-communities offer various amenities with different pricing structures, which makes this newly emerged market still very heterogeneous. Thus it is important from a developer’s or landlord’s point of view to exactly know what aspiring entrepreneurs really want in a co-working space.

End Note

A co-working space is a conceptual tightrope walk, because entrepreneurs wish on the one hand that they can work quietly on their own and on the other hand the want a vibrant community, which offers social activities. The separation by quiet, loud and community space alone, requires a relatively large amount of space, which must be completely furnished. The organisation of relevant social activities like mentoring, pitches, hackathons or conferences requires a certain involvement and knowledge of the co-working space operator with the local startup scene. Due to uprising entrepreneurial community around the globe it can be stated that co-working will not fade away but increase heavily, which offers great business opportunities for the real estate industry or entrepreneurs.

 

 

 

Licht ist der entscheidende Taktgeber unserer inneren Uhr. Kommt der Takt ins stolpern, spürt der Mensch das und gesundheitliche Probleme können die Folge sein.

Als 1884 in einem Berliner Café die erste Glühbirne angeknipst wurde und der Startschuss für das Kunstlicht gegeben wurde, dachte natürlich noch keiner an die sensible Wirkung des Lichtes auf den Menschen. Erst heute, 130 Jahre später, hat man eine konkrete Vorstellung wie körperliche Prozesse durch Licht beeinflusst werden. Chronobiologen erforschen gleichermaßen, wie unsere gebaute Umgebung gesünder gestaltet werden kann.

„Wie in einem Schweizer Uhrwerk steuert das circadiane System den Ablauf sämtlicher Körperfunktion“, so Dieter Kunz, Chronobiologe und Chefarzt der Klinik für Schlaf- und Chronomedizin (St.-Hedwig-Krankenhaus). Die Körperfunktionen folgen einem 24h-Rhythmus. Morgens schüttet der Körper die Stresshormone Adrenalin und Cortisol aus, damit man aus dem Bett kommt. Herzfrequenz, Puls und Blutdruck steigen. Das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, ist deshalb statistisch gesehen zwischen zehn und zwölf Uhr am größten.

US-amerikanische und britische Wissenschaftler kamen erst 2002 einem entscheidenden Punkt auf die Spur: Auf der Netzhaut des menschlichen Auges befinden sich spezielle Ganglienzellen, die keine visuellen Reize weiterleiten, sondern hauptsächlich auf blaues Licht von 460 Nanometern Wellenlänge reagieren. Das in den Ganglienzellen enthaltenen, lichtempfindliche Protein Melanopsin wird angeregt, der Rezeptor sendet einen Reiz weiter: der innere Takt. Blaues Licht unterdrückt dabei die Ausschüttung des Müdigkeitshormons Melatonin (das bei Dunkelheit produziert wird).

Licht ist nicht gleich Licht

Wir sehen Licht bei Wellenlängen von 380 nm bis 780 nm (Nanometer). Vielen künstlichen Lichtquellen fehlt die Wirkung des Sonnenlichts. Chronobiologen sprechen von „biologischer Dunkelheit“: Während viele noch abends im Büro arbeiten, registriert die Schaltzentrale im Hirn schon lange Dunkelheit und fährt Körperfunktionen herunter.

Die Lichtintensität wirkt sich positiv auf Lernleistung und Konzentration aus. Ideale Leuchtmittel müssen deshalb so beschaffen sein, dass sie die positiven Effekte des Sonnenlichts besitzen, also „biologisch wirksam“ sind. Dies findet bei einer Beleuchtungsstärke zwischen 500 – 1.500Lux statt.

Neben der Beleuchtungsstärke spielt die Farbtemperatur eine ebenso entscheidende Rolle, um den notwendigen blauen Lichtanteil zu liefern. Kerzen, Glühbirnen und Halogenlampen enthalten einen großen Rotanteil und wenig blaues Licht, unterstützen als nicht maßgeblich die Leistungssteigerung. Sogenannte „tagesslichtweiße Leuchtstofflampen“ mit einer Farbtemperatur von 8000 Kelvin sind hingegen schon so wirksam wie Tageslicht. Ebenso spielt auch die Richtung, aus der das Licht auf das Auge fällt eine große Rolle: von vorn oder von oben sind die idealen Einfallrichtungen.

 

FarbtemperaturQuelle: Webseite – wirsindheller.de

Professionelle Lichtgestaltung muss gleichermaßen auch Ort und Timing berücksichtigen. Morgens ist blaues Licht gefragt, um den Organismus in Schwung zu bringen und Konzentration aufzubauen.

Ergonomische Beleuchtung am Arbeitsplatz

Ein falsches Lichtkonzept, fehlendes Tageslicht, der fehlende Sonnenschutz oder ein falsch angeordneter Arbeitsplatz führt auf Dauer zu gesundheitlichen Beschwerden, zu einer abnehmenden Leistungsbereitschaft, steigender Fehlerhäufigkeit und somit auch zu einer erhöhten Unfallgefahr. Es gibt drei wesentliche Bausteine für die ideale Arbeitsplatzbeleuchtung:

  • Beleuchtungsstärke
  • Blendung und Reflexion
  • Lichtfarbe und Farbwiedergabeindex Ra

Die richtige und ergonomische Beleuchtung am Arbeitsplatz ist ein Mix aus direkter und indirekter Beleuchtung, Arbeitsplatzleuchte sowie Tageslicht. Abhängig von der ausgeführten Tätigkeit muss eine individuelle Beleuchtung gewählt werden. Indirekte Deckenbeleuchtungen können z.B. für eine ausreichende Grundhelligkeit im Raum sorgen. Die Direktbeleuchtung sollte dabei seitlich zum Arbeitsplatz angeordnet sein, damit keine Blendungen und Reflexionen entstehen. Über die Arbeitsplatzleuchte können Büroarbeiter die Beleuchtung individuell an Bedürfnisse anpassen.

Je nach Tätigkeitsfeld und Aufgabe muss eine andere Beleuchtungsstärke vorhanden sein. Grundsätzlich gilt: je besser ein Arbeitsplatz ausgeleuchtet wird, desto besser ist die Sehleistung und die Augen werden weniger belastet. Eine Blendung sollte immer vermieden werden. Dabei unterscheidet man zwischen einer Direktblendung und Reflexblendung. Im Rahmen von Gefährdungsbeurteilungen (s. auch Flurfunk-Artikel: “Was ist eigentlich eine Gefährdungsbeurteilung?”)

 

Blendung am ArbeitsplatzQuelle: Ergonomie-am-Arbeitsplatz; Direktblendung und Reflexblendung

 

Richtige Anordnung des Arbeitsplatzes zu den Lichtquellen:

  • Arbeitsplatz orthogonal zur Fassade
  • mobile Lichtquellen seitlich zum Arbeitsplatz anordnen
  • reflexionsarme Oberflächen (Möbel, Wände, Schreibtisch, Bildschirme usw.)
  • Sonnenschutzmaßnahmen (Jalousie, Ausrichtung des Gebäudes, Anordnung der Fenster)
  • Mix aus Tageslicht, künstlichem Licht, indirekter und direkter Einstrahlung

Der Farbwiedergabeindex beschreibt die Qualität der Farbwiedergabe von Lichtquellen. Der Index hängt con der Lichtfarbe und der Lampenart (Leuchtstoffröhre, LED, Glühlampe) ab. Am Büroarbeitsplatz wird beispielsweise ein Index Ra von min. 80 gefordert.

Beispiel Steharbeitsplatzleuchten

Mobile Steharbeitsplatzleuchten sind flexibel aufstellbar – am besten seitlich des Arbeitstisches. Sie ermöglichen eine individuelle Regelung des Lichtbedarfs am Arbeitsplatz oder an zwei gegenüberliegenden Arbeitsplätzen. Der Arbeitsbereich wird mit min. 500 Lux ausgeleuchtet, eine ausgewogene Ausleuchtung des gesamten Raumes lässt sich über zusätzliche Deckenleuchten erreichen. Führende Hersteller bieten mobile Stehleuchten mit direkter und indirekter Abstrahlung, Blendschutz durch Mikroprismaabdeckung und Licht- sowie Anwesenheitsensorsteuerung an.

Auszüge/Quelle: Der Tagesspiegel, Gesundheit vom 02. März 2015 (Autor: Frieder Piazena)
Webseite: Ergonomie-am-Arbeitsplatz

 

 

 

 

Der Autor Ali Mese hat eine umfangreiche Liste zusammengebastelt, die schon bisher über 300 kostenlose Dienste vorstellt. Von Webseitenoptimierung, Community Management, Finanzierung, Marketing bis zu Produktivität ist alles abgedeckt! Hier sollte jeder Gründer und Startups mal vorbeischauen: +300 Awesome Free Things

Wo in der Vergangenheit immense Aufwände und Kosten produziert werden mussten, können heute mit wenigen Klicks vernünftige Ergebnisse erzielt werden.

Hier zeigt sich doch insbesondere wie stark sich die Arbeitswelt im Wandel befindet. Die Zusammenstellung zeigt nicht nur Links, die zur “handwerklichen” Arbeit in Aufbauphasen hilfreich sein können, sondern liefert vielmehr auch Input zur Produktivitätssteigerung. Zum Beispiel können Hintergrundgeräusche heruntergeladen werden, wie unter “Coffitivity”, wo das Streaming der Geräusche eines Coffee Shops möglich ist. Jeder findet hier sicher etwas, um die persönliche Leistungskurve zu verbessern.

Folgend einige Auszüge:

Freie Webseitengestaltung, Logos, Hosting und Rechnungsstellung etc.

Business, Firmennamen, Slogan etc.

Webseitenanalyse, SEO etc.

Social Media, Community Management, Umfragen etc.

Arbeit und Produktivität

  • Noisli: Background noise & color generator.
  • Noizio: Ambient sound equalizer for relax or productivity.
  • Defonic: Combine the sounds of the world into a melody.
  • Designers.mx: Curated playlists by designers, for designers.
  • Coffitivity: Stream the sounds of a coffee shop at work.
  • Self Control: Mac: free application to help you avoid distracting websites.
  • Cold Turkey: Windows: temporarily block yourself off of distracting websites.

Organisation und Zusammenarbeit

  • Trello: Keeps track of everything.
  • Evernote: The workspace for your life’s work.
  • Dropbox: Free space up to 2GB.
  • Yanado: Tasks management inside Gmail.
  • Wetransfer: Free transfer up to 2GB.
  • Drp.io: Free, fast, private and easy image and file hosting.
  • Pocket: View later, put it in Pocket.
  • Markticle: Mark your reading progress in articles for later.

Digitale Nomaden und Remote-Arbeit

 Allgemein

 

 

 

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