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Es steht außer Frage, dass Coworking kein Buzzword ist, sondern in unser Arbeitsleben Einzug gehalten hat. In unserem Blog „What Do Entrepreneurs Really Want In A Co-working Space?“  hat sich das Team von Value for Workplaces bereits mit dem Thema dezidiert beschäftigt. Es wurden Unternehmer aus dem United Kingdom, Deutschland und weiteren Ländern, nach ihren Präferenzen bezüglich eines perfekten Coworking Spaces befragt.

Unsere Umfrage ergab, dass ein optimal gestalteter Coworking Space neben schnellem Internet, flexiblen Mietvertragslaufzeiten, höhenverstellbaren Tischen, bequemen Stühlen, auch ruhige Zonen, Konferenzräume und weitere Annehmlichkeiten bieten sollte. Die meisten Angebote in Deutschland konnten damals die Anforderungen nicht wirklich erfüllen, wobei sich der Markt innerhalb des letzten Jahres sehr stark entwickelt hat. Der positive Trend wird durch eine höhere Anzahl von Digital Natives und dem Wunsch nach einer angenehmeren Work-Life-Balance begünstigt. Auch Studien von Catella Research untermauern unsere Einschätzungen.

The Perfect Co-working Space for Startups

The Perfect Co-working Space for Startups (Source: Viktor Weber)

Nun hat eine aktuelle Studie von Regus aufgezeigt, dass die Arbeit im Coworking Space die Work-Life-Balance verbessert. So wird postuliert, dass der Spagat zwischen Berufsleben und Privatem bei Coworkern sehr gut funktioniert. Die Freiheit bezüglich der Standortwahl erlaubt es den Coworkern näher an den für sie wichtigen Orten zu sein. Der Weg ins Fitnessstudio, zur Familie oder anderen Orten kann so verkürzt werden. Ebenso können Berufstätige, die nicht an ein Büro gebunden sind, der potentiellen Einsamkeit des Homeoffice entfliehen.

30% der Befragten gaben an, dass durch Coworking der Stresspegel reduziert werden würde. Dies ist in Anbetracht der ständigen Verfügbarkeit, raschen Kommunikation und zunehmender Vernetzung ein wichtiger Faktor, um die subjektiv wahrgenommene Work-Life-Balance zu optimieren.

Ebenso wurde der soziale Kontakt im Coworking Space von 68% der Umfrageteilnehmer für positiv befunden. Sie gaben an dadurch vielseitigere Freundschaften zu haben. Ein weiterer Benefit ist auch, dass man im Coworking Space mit anderen Berufsgruppen in Berührung kommt und sich über verschiedene Problemstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven austauschen kann, was meist zu überdurchschnittlichen guten Lösungen führt. Dies ist auch der Grund, weshalb innovative Unternehmen wie Google interdisziplinäre Teams fördern und einen ähnlichen Ansatz in ihrem Office haben, wie in einem Coworking Space. Es gibt mehr Arbeitsbereiche als Angestellte, keine festgeschriebenen Plätze und viele Annehmlichkeiten, die auf dem Wunschzettel der befragten Coworker aus unserer Studie standen.

Coworking - Work Cube (Source: Pexels)

Coworking – Work Cube (Source: Pexels)

Die Studie von Regus ergab weiterhin, dass 65% der Befragten einen besseren Zugriff zu Technologien sowie einem stabileren Internet hätten, wobei dies auch im Homeoffice oder einem konventionellen Büro möglich ist. Hervorzuheben ist, dass in einem Coworking Space neben dem eigenen Arbeitsplatz sowie der Möglichkeit zum Austausch mit Gleichgesinnten, gut ausgestattete Konferenzräume sind oder Smartboards für Meetings, die man am heimischen Arbeitsplatz vermisst.

Das Team um Dr. Wagner & Partner geht daher davon aus, dass Coworking ein immobilienwirtschaftlicher Wachstumsmarkt mit erheblichem Potential in Deutschland ist. Dabei ist zu betonen, dass Coworking nicht nur für Startups und Freiberufler interessant ist, sondern auch für schlank operierende, etablierte Unternehmen, deren Mitarbeiter durch mehr Flexibilität und kreativen Austausch eine angenehmere Work-Life-Balance haben sollen.

Wie immer stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die optimale Konzipierung Ihres Offices oder Coworking Spaces geht. Zögern Sie auch nicht, uns Ihre Fragen in den Kommentaren zu schicken, oder kontaktieren Sie uns hier.

Zuletzt haben wir im April 2014 über das Thema Activity Based Working, kurz ABW, in unserem Artikel Büroimmobilien-Konzepte RELOADED: Das iPrinzip in Bürogebäuden, berichtet.

Durch den immer rascher voranschreitenden technologischen Wandel , welcher die Arbeitswelt von morgen, aber auch die Ansprüche der zukünftigen Mitarbeiter, wie der tech-affinen und Work-Life-Balance liebenden Generation Y, beeinflusst, ist es essentiell sich mit produktivitätssteigernden sowie attraktiveren Arbeitswelten zu beschäftigen.

ABW könnte eine Lösung sein und soll deshalb mit seinen möglichen Vor – sowie Nachteilen beleuchtet werden.

Was ist Activity Based Working?

ABW ist eine Methode, bei der die Arbeitswelt dazu dient Arbeit zu unterstreichen und die Belegschaft produktiver zu machen. Ziel ist es Synergien hervorzubringen und Kommunikation zu fördern. Mitarbeiter haben nicht wie üblich designierte Arbeitsplätze, sondern suchen sich selbst den adäquaten Arbeitsplatz für eine bestimme Aufgabe.

Flexible Office-Gestaltung - Quelle: FindAPhoto

Flexible Office-Gestaltung – Quelle: FindAPhoto

Die Arbeitswelt ist nach dieser Philosophie nicht mehr einfach ein Raum für Arbeit, sondern wird metaphorisch zu einem Werkzeug, welches der Arbeit dient und das Geschick der Mitarbeiter positiv beeinflusst.

Ein Ausflug zu den Wurzeln von Activity Based Working

Jay Chiat, ein legendärer Ex-Apple Mitarbeiter, hatte im Jahr 1993 eine Epiphanie und wollte die Arbeitswelt in seiner Firma revolutionieren. Er warf dazu alle Konventionen über Bord, erlaubte Heimarbeit, schaffte feste Arbeitsplätze ab und ordnete weitere, damals unglaubliche, Novellierungen an. Sein Experiment scheiterte kläglich.

Wie so oft bei disruptiven Konzepten und spannenden Ideen, war er seiner Zeit um einige Schritte voraus.

Eine Momentaufnahme – So ist es heute

Heute adaptieren Unternehmen wie Google, die damals gescheiterte Idee und erschaffen maßgeschneiderte Arbeitswelten für ihre Bedürfnisse. Der Tech-Gigant geht sogar so weit, dass Angestellte mit unterschiedlichen, beruflichen Werdegängen gezielt zusammengebracht werden, um sich gegenseitig zu fördern. Den Angestellten ist es dabei völlig freigestellt, ob im eigenen Café, mit einem konventionellen Schreibtisch, einem rückenschonenden Stehtisch oder in einem Ruheraum gearbeitet wird.

Dabei sollte ABW nicht mit den Begriffen „Hoteling“ oder „Hot Desking“ in Verbindung gebracht werden, denn eine ideale Arbeitswelt bietet in der Regel mehr Plätze als es Mitarbeiter gibt, was konträr zu den beiden vorherigen Begrifflichkeiten ist.

Nachteile des Activity Based Working

  • ABW verlangt dem Management einiges ab, da man die Mitarbeiter weniger kontrollieren kann.
  • Damit einhergehend muss Change Management gelebt werden, was vielen Unternehmen schwer fällt. Dazu mehr in unserem Artikel „Wieso manche Unternehmen erfolgreicher sind als ihre Konkurrenz – Der Faktor Change Management
  • Es kann unter Umständen passieren, dass die Mitarbeiter mit der neuen Flexibilität und Freiheit noch nicht so gut um gehen können, was zu Stress oder temporär geringerer Produktivität führen könnte. Eine professionellen Umsetzung und Begleitung des Prozesses beugt diesen Problemen jedoch vor.

Vorteile des Activity Based Working

  • Man kann bei der Konzeption und der Umsetzung gleichermaßen die Belegschaft mit in den Prozess einbinden und so für das Projekt begeistern. Dies beugt nicht nur den adressierten Problemen vor, sondern fördert das Team-Building und die Identifizierung mit der gemeinsamen Arbeitswelt.
  • ABW fördert nicht nur Kommunikation, sondern ermöglicht es, dass Mitarbeiter voneinander lernen indem sie kollaborieren.
  • Ebenso wird Innovation aus dem Unternehmen heraus gefördert, da im kommunikativen Miteinander leichter Ideen hervorgebracht werden, als im stillen Kämmerlein.

Die Umsetzung – Der Schlüssel zum Erfolg

ABW ist insbesondere für Unternehmen mit Projektarbeit sowie in kreativen und innovativen Branchen interessant. Wir sind jedoch der Meinung, dass jedes Unternehmen von dem Konzept profitieren kann, da man auch Teile daraus adaptieren kann.

„Entscheidend ist auch, dass Leistung nicht durch Anwesenheit, sondern durch Output gemessen wird.“

Man verhindert das „Absitzen“ der Arbeitszeit im eigenen Office und bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit über sich hinauszuwachsen. Dies geschieht durch Interaktion mit Kollegen aus verschiedenen Bereichen, durch kreative Stimuli aus maßgeschneiderten Arbeitswelt, der neuen Flexibilität und der damit einhergehenden Verantwortung.

Entscheidend ist auch, dass sich das Management positiv verändert und das Change Management professionell betrieben wird. Die perfekte Gestaltung einer passenden Officelösung sollte dabei ebenso gewissenhaft umgesetzt werden, weshalb wir Ihnen gerne mit unserem Team von Value for Workplaces zur Seite stehen.

In unserem vorherigen Artikel „Digitalisierung und Produktivitätssteigerung im Office – Software & Smart Office Tools“ hat das Team um Dr. Wagner & Partner von Value for Workplaces bereits interessante Software-as-a-Service (SaaS) Applikationen und Gadgets vorgestellt. Jene können genutzt werden, um Arbeitsprozesse besser zu strukturieren und somit die Effizienz aller Mitarbeiter steigern.

De facto sind jedoch viele Unternehmen noch weit davon entfernt ihre Prozesse gänzlich zu digitalisieren. Online Medien und Begrifflichkeiten wie SaaS sind in vielen Büros noch ein Fremdwort, weshalb in diesem Artikel dezidiert auf Smart Office Gadgets eingegangen werden soll, die eine Schnittstelle von „offline“ zu „online“ bilden.

Smartboard – Flipchart der Zukunft

Gegenstände mit dem Beinamen „smart“ verkaufen sich heute einfach besser, selbst wenn sie nicht wirklich smart sind. Im Falle des Smartboards kann jedoch tatsächliche Smartheit attestiert werden.

Je nach Beschaffenheit des Geräts können in einem Meeting Dokumente parallel und für jeden ersichtlich bearbeitet werden, was den Workflow nicht nur schneller, sondern auch transparenter macht. Darüber hinaus können auch Mitarbeiter aus dem Homeoffice zugeschaltet werden, sodass live Kollaboration im Meeting möglich ist ohne durch Raum und Zeit begrenzt zu sein.

Klassischer Konferenzraum (Quelle: Pixabay)

Klassischer Konferenzraum (Quelle: Pixabay)

Auch wenn ein Flipchart, aus nostalgischen Gründen, noch einige Jahre im Office überdauern wird, ist eine Ablösung durch das produktivere Smartboard denkbar. Es vereint einen Computer und ein beschreibbares Whiteboard mit sämtlichen positiven Eigenschaften.

Click-Share – Einfachste Kollaboration im Meeting

Auf das Smartboard aufbauend möchte wir Click-Share vorstellen, eine Technologie, die es erlaubt Daten vom eigenen Laptop mit anderen Beisitzern des Meetings auf einem Smartboard unkompliziert zu teilen.

Es müssen keine Daten mehr verschickt oder per USB Stick verteilt werden, sondern man muss nur einmalig den Treiber des Geräts installieren, um so jedes Meeting zu beschleunigen. Selbst das Anzeigen von mehreren Dokumenten auf einem Bildschirm stellt so kein Problem mehr dar. Click-Share maximiert also nicht nur die Produktivität eines Meetings, sondern weist eine hohe Benutzerfreundlichkeit aus die Ihnen Zeit einsparen könnte.

Softphones – Eine alternative zu Skype?

Kommunikation ist eine zwingende Voraussetzung für gelungene Kollaboration, welche wiederum notwendig ist, um Produktivität zu steigern. Softphones ermöglichen die Nutzung von Smartphones, Desktop-PCs, Laptops und weiteren Gadgets als gesicherte Kommunikationseinheit, sodass selbst remote arbeitende Angestellte im Intranet vernetzt sind.

Für Unternehmen ist gerade der gesicherte Kommunikationsverkehr von äußerster Bedeutung, weshalb im vorherigen Artikel auch auf sichere Cloud-Lösungen vorgestellt werden. Vertrauliche Daten sollten ohnehin nie über öffentliche Netze, unverschlüsselte Emails oder gar Social Media Chats weitergegeben werden, weshalb ein Softphone eine gute Alternative darstellt.

Falls Sie sich weiterhin oder tiefergehend mit smarten Office Tools beschäftigen möchten, dann könnte für Sie die neu konzipierte Fachmesse Connexpo tools Berlin sein, welche vom 15. und 16. Julie in Berlin stattfinden wird. Darüber hinaus steht Ihnen das Team von Value for Workplaces gerne zur Seite, wenn es um smarte Officekonzeptionen geht.

In vorherigen Artikel wie „Change Management im technologischen Wandel – Wenn Arbeitsplätze redundant werden“ oder „Wie wird die Arbeitswelt von morgen aussehen?“ hat sich das Team von Value for Workplaces mit der zukünftigen Arbeitswelt und damit verbundenen Herausforderungen beschäftigt.

In diesem Beitrag wollen wir Ihnen jedoch zeigen, wie Sie im Hier und Jetzt viele Arbeitsprozesse effizienter gestalten könnten. Dabei wollen wir einige Software-as-a-Service (SaaS) Tools vorstellen, welche die Digitalisierung im Office vorantreiben und Ihre Produktivität nachhaltig steigern können.

Dabei haben wir uns nicht nur der Erfahrungen aus unserem Alltag bedient, sondern auch Startups und SMEs über Twitter und Facebook kontaktiert, die ihre Office-Hacks mit uns teilten.

Arbeitsorganisationen | Priorisierung | To Dos

Je größer die Teams und je größer das Unternehmen, desto schwieriger wird die Koordination. Oft weiß eine Hand nicht was die andere gerade macht. Dies kann zu Produktivitätseinbußen, hohen Kosten, Unzufriedenheit und Stagnation führen. Aufgrund dessen ist es wichtig, dass Arbeitsprozesse transparent und effizient koordiniert werden.

Office Alltag (Quelle: Pexels)

Office Alltag (Quelle: Pexels)

Da jedoch das General Management nicht immer in der Lage ist eine optimale Priorisierung gewährleisten zu können, sollte dies demokratisch in den jeweiligen Aufgabenbereichen, unter Einbezug des Managements, geschehen. So erhöhen Sie nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit, sondern fördern einhergehend eine realistische Arbeitsaufteilung und Strukturierung.

Asana Project Dashboard (Quelle: Asana)

Asana Project Dashboard (Quelle: Asana)

Die aufgeführten Lösungen können optimal genutzt werden, um Arbeitsprozesse aufzuteilen, Aufgaben dezidierten Mitarbeiten zuzuordnen und Fortschritte transparent zu messen. Ebenso können einzelne Punkte kommentiert und besprochen werden, sodass ein guter Workflow gewährleistet werden kann.

Koordination – Zeit ist Geld

Bevor Sie in Zukunft eine Rundmail an fünf Personen verschicken, um einen Termin auszumachen, sollten Sie sich vor Augen führen, dass sie dadurch jedes Mal unnötig Zeit verschwenden. Es müssen fast immer mehrere Follow-Ups geschickt werden, um zu einem konsensfähigen Termin zu kommen, bevor dieser von allen Parteien bestätigt wird.

Wieso nicht einfach ein Onlinetool nutzen, welches Ihnen erlaubt alle möglichen Termine einzutragen und der Termin automatisch für das Datum angesetzt wird an dem alle beteiligten Personen ein Häkchen gesetzt haben?

 Open Innovation – Mehr Produktivität & Zufriedenheit

Eine weitere Strategie um Produktivität und Arbeitsklima zu fördern, ist die Nutzung von Open Innovation durch Einbezug von Ideen Ihrer Belegschaft. Bevor Sie jedoch kostspielig eine maßgeschneiderte Lösung für Ihr Unternehmen programmieren lassen, nutzen Sie doch einfach ein kostengünstiges Notizenprogramm.

Arbeitnehmer sollten dazu angehalten werden, auch kompetenzübergreifend, Dinge zu notieren, die aus Ihrer Sicht optimiert werden könnten oder die ihnen einfach einfallen. Setzen Sie Anreize durch Boni oder Aufstiegsmöglichkeiten für besonders innovative Mitarbeiter.

Effiziente Team-Kommunikation

Auch wenn die Email mit über 50% das meist-genutzte Kommunikationstool in deutschen Unternehmen ist, sollte man diesen Status Quo überdenken. Emails entbehren thematischer Strukturierung, da selbst intelligent programmierte Filter Fehler machen und somit wichtige Daten nicht beim gewünschten Rezipienten ankommen könnten. Aus diesem Grund ist das Email Postfach für viele Mitarbeiter ein Garant für textbasierte Informationsüberreizung.

Deshalb bieten sich Kommunikationstools an, in denen ihre Mitarbeiter in Echtzeit miteinander kommunizieren können. Teams, Projekte und relevante Themengruppen innerhalb des Unternehmens können so in eigenen Kanälen untergebracht werden.

Kommunikation wird dadurch deutlich schneller, effizienter, produktiver und transparenter. Dabei ist es unerheblich ob Sie ein Unternehmen mit drei oder 5000 Angestellten führen, da die Software gut skalierbar und strukturierbar ist.

Gesicherte Kollaboration

Mit zunehmender Digitalisierung von Arbeitsabläufen ist eine gute Verschlüsselung unabdingbar. Gerade bei Kollaboration an vertraulichen Dokumenten innerhalb eines Teams sollte man davon absehen diese sensitiven Daten per Email unverschlüsselt zu verschicken oder in eine Dropbox bzw. Google Drive hochzuladen.

Deshalb möchten wir Ihnen zwei Alternativen zur konventionellen Cloudlösung vorstellen, welche eine einfache Handhabung und sichere Datenspeicherung gewährleisten.

 Smart Office Tools

Der Office Alltag lässt sich nicht nur durch Software erleichtern, sondern es existieren auch einige Gegenstände, die die Mitarbeiterproduktivität steigern können.

So wurden bereits intelligente Fensteröffner entwickelt, die unter optimalen klimatischen Bedingungen lüften und automatisiert für ein gutes Raumklima sorgen. Dieses Projekt wurde im Space10 vorgestellt, wo Sie sich auch für ein smartes Eigenheim inspirieren lassen könnten.

Durch gut ausgestattete Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Bildschirmen, Tischen und Stühlen sowie durch gesunde Snacks und Getränke, kann Ihre Belegschaft ebenso gefördert werden. Lesen Sie dazu am besten den Artikel „Top Office-Hacks für Ihren Büroalltag!

„Produktivitätssteigernde Strategien müssen nicht immer technologisch-smart sein, um eine smarte Wirkung zu erzielen.“

Zu guter Letzt möchten wir Ihnen noch eine lustige sowie nützliche Software vorstellen, die mit Sicherheit bei Ihren Mitarbeitern gut ankommen wird. Hivy ist eine kollaborative Einkaufsliste für Ihr Office. Dort können Dinge wie Kaffee, Druckerpapier, Stifte, aber auch eine Oculus Rift oder weitere Gadgets gelistet werden, über die dann abgestimmt werden kann. So wissen Sie immer was wie dringlich benötigt wird und können entsprechend handeln.

Falls Sie andere Tools nutzen oder Ihnen noch weitere Dinge einfallen, dann posten Sie gerne einen Kommentar dazu.

Während das Transaktionsvolumen im deutschen Immobilienmarkt boomt, die internationalen Börsen zunehmend volatiler werden und Rohstoffe von einem Tief ins nächste stützen, entwickelt sich ein Parameter der Wirtschaftsgleichung konstant positiv: Die global Bevölkerung.

Eine Herausforderung: 10 Milliarden Menschen

Der in Cambridge, England, forschende Wissenschaftler Stephen Emmott prognostiziert eine Gesamtbevölkerung von 10 Milliarden Menschen im Jahre 2050. Dies verdeutlicht, dass es in Zukunft mannigfaltige Herausforderungen geben wird, welche vom Gesundheitswesen, über Nahrungsmittelversorgung bis hin zu Wohnraumknappheit reichen werden. Letztere soll in diesem Blog adressiert werden.

Ein Abbild der Urbanisierung (Quelle: Jay Mantri)

Ein Abbild der Urbanisierung (Quelle: Jay Mantri)

Space10: Ein Projekt für innovativen Wohnraum

Space10 ist ein kollaboratives, künstlerisches Projekt aus Kopenhagen, Dänemark, welches sich mit der Zukunft des Wohnens sowie dem zukünftigen Leben in urbanen Gemeinschaften beschäftigt. Das Projekt wird von acht Personen, unter der Leitung von Carla Cammilla Hjort, betreut. Die Zielsetzung des Projekts umfasst das Finden von Problemen im globalen Miteinander sowie die nachhaltige Lösung besagter Herausforderungen.

Im folgenden Video wird das Projekt von seinen Machern kurz vorstellt:

In verschiedenen „Labs“ werden dann bestimmte Probleme thematisiert und von verschiedenen Designern, Künstlern, Ingenieuren, Kreativen und Studenten aus aller Welt bearbeitet. Es geht unter anderem darum in Gesprächen, Workshops und Ausstellungen Prototypen auszuarbeiten und vorzustellen, die das Miteinander der Zukunft nachhaltiger und besser machen.

Space10 wird dabei vom IKEA Konzern unterstützt, welcher sich Inspiration für neue Produkte und Produktdesigns von den innovativen Projekten holt. Demnach kann man dem Projekt keinen klassischen Altruismus attestieren, sondern eine intelligente und kreative Art des nachhaltigen Open Sourcing in einem Co-Working Space für künstlerisch, design-affine Macher.

Einblicke in das Projekt

Jedoch bietet das Projekt weitaus mehr als pfiffige Produktideen für das schwedische Möbelhaus. Dort werden auch Künstler wie Bas van de Poel unterstützt, der sich momentan mit seiner „Cloud Farm“ beschäftigt. Dabei entwickelt er ein per App ferngesteuertes Gewächshaus, indem Gemüse angebaut werden kann. Nebenbei beschäftigt er sich mit einer visuellen Aufarbeitung zum Thema „Lebensmittel der Zukunft“.

Auch Studenten können sich im Space10 ausprobieren und interessante Produkte entwickeln. Eine Gruppe arbeitet an einem Sensor, welcher automatisiert Fenster für die Raumbelüftung öffnet und dabei Parameter wie CO2 Konzentration, Windrichtung und Feuchtigkeit berücksichtigt.

Ein anderes Konzept nutzt Restwärme von Küchenutensilien, um die Energie in Strom umzuwandeln mit dem Smartphones aufgeladen werden können. Wie man sieht sind spannende Projekte in der Entstehung, die sich spielerisch mit Problemen der Zukunft beschäftigen und somit auch die Gesellschaft an diese Themen heranführen und sensibilisieren.

Das Team um Dr. Wagner und Partner von Value for Workplaces verfolgt dieses Projekt mit Spannung und freut sich auf weitere kreative Ideen aus dem Hause von Space10. Wir wünschen Ihnen einen kreativen, erfolgreichen und gesunden Start in ein spannendes Jahr 2016!

In der Vergangenheit hat das Team um Dr. Wagner & Partner von Value for Workplaces bereits mehrfach die Themen Demographie und Generation Y im immobilienwirtschaftlichen Kontext adressiert.

Zum einen wurde ersichtlich, dass die nachfolgende Generation mit der Digitalisierung aufgewachsen ist und sich ihre Affinität für das Internet im Privaten wie auch beruflich, synergetisch verbindet (Generation Y: Wir setzen Mobilität voraus!). Zum anderen wurde eruiert wie sich der demographische Wandel durch den Einsatz von Cross-Generation Teams abfedern ließe (Cross-Generation Team – Wandel in den Arbeitswelten).

Immanent wurde jedoch stets, dass ein „War for Talents“ existiert. Gerade bei Top-Talenten ist die Nachfrage größer als das Angebot, und dessen ist sich die mündige Generation Y auch bewusst. In dem Idea Paper „Generation Y in der Immobilienwirtschaft“ hat Catella Reserach diese Thematik genau untersucht und ist zu spannenden Ergebnissen gekommen.

War for Real Estate Talents (Source: Pixabay)

War for Real Estate Talents (Source: Pixabay)

Als Datengrundlage fungierte eine Umfrage mit 80 Studierenden in Studiengängen mit immobilienwirtschaftlichem Fokus. Die zielgerichtete Stichprobe gewährleistet einen hohen Erklärwert und schafft somit relevant Einblicke für Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft, die qualifizierte Arbeitnehmer ansprechen möchten.

Unterschiede Generation Y & Generation X – Ansprüche im Wandel

  • Während die Generation X sich über die Arbeit definierte, sieht die Generation Y den Beruf auch als eine Art Selbstverwirklichung, die Abwechslung bieten und ein gutes Leben ermöglichen soll
  • Beide Generationen eint der Gedanke an die Familie, wohingegen eine passende Work-Life Balance ein einzubeziehender Parameter der Generation Y darstellt
  • Da die Freizeit der Generation Y durch die Digitalisierung immer mehr mit dem Arbeiten verschwimmen kann, scheint der Stellenwert von Freizeit noch weitaus höher zu sein als in der vorherigen Riege von Arbeitskräften
  • Gerade in Bezug auf Werte im Arbeitskontext sind gravierende Unterschiede festzustellen. Die Generation Y ist mehr hedonistisch veranlagt und setzt auf Individualität, Flexibilität sowie Spaß. Die pflichtbewusster scheinende Generation X hingegen stellt mehr Disziplin, Selbstbewusstsein und Gehorsam in den Vordergrund.
  • Auch die Motivatoren könnten unterschiedlicher nicht sein. Bei Generation X zählen pauschal gesagt mehr Geld, Status und Macht, wohingegen bei Generation Y „weichere Faktoren“ wie der gesellschaftliche Beitrag, Anerkennung und Zwischenmenschliches entscheidend sind.

Was Top – Absolventen erwarten

Wir haben uns es nicht nehmen lassen mit einigen Top – Talenten zu reden und die Ergebnisse der Studie im Zwiegespräch zu erörtern. Schnell wurde klar, dass die Erwartungshaltung an den Arbeitgeber in der Tat hoch ist, jedoch zu Recht, wie wir finden.

Herausragende Absolventen mit praktischer Erfahrung sind rar, und um diese Tatsache wissen die Befragten. Gerade für den amerikanischen Markt typische All-In Verträge bei denen die Arbeitszeit nicht wirklich geregelt, sondern durch den Lohn abgegolten ist, sind für emanzipierte Talente ein Ausschlusskriterium.

Die Balance aus „Fördern“ und „Fordern“ muss demnach bei angemessener Vergütung sowie Überstundenausgleich gewährleistet sein. Darüber hinaus ist ein wertschätzendes Betriebsklima mit innovativen Weiterbildungsangeboten und fairen Aufstiegsmöglichkeiten von Wichtigkeit.

Die Quintessenz ist, dass der Arbeitgeber bereits sein muss für überdurchschnittliche Bewerber mehr zu leisten, um diese anzusprechen.

Aus unserer Sicht kann die anfänglich, überdurchschnittliche Leistung sowie der entgegengebrachte Vertrauensvorschuss ein lohnendes Investment sein, da Sie als Arbeitgeber so von Anfang an die besten Talente ansprechen und früh an Ihr Unternehmen binden können. Durch eine halbjährige Probezeit hat man als Arbeitgeber ohnehin ein gecaptes Risiko.

Weitere spannende Einblicke können Sie erhalten indem Sie direkt das Idea Paper von Catella Research (Generation Y in der Immobilienwirtschaft) aufrufen. Bei allen weiteren immobilienwirtschaftlichen Fragen wenden Sie sich gerne jederzeit an unser Team, welches Sie Hier erreichen.

Der Sommer 2015 war einer der heißesten in der bisherigen Aufzeichnungsgeschichte Deutschlands. Gerade in Wohnimmobilien oder Gewerbeimmobilien, deren Gebäudeklimatik nicht für diese Außentemperaturen konzipiert worden waren, konnten die Richtwerte für ein optimales Raumklima oftmals nicht eingehalten werden.

Eine klimatische Zwischenbilanz der Immobilienwirtschaft

Im Zuge der Erwärmung werden jährlich 140.000 Klimageräte von privaten Haushalten in Deutschland erworben, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch wenig sinnhaft sind. Hochrechnungen des BUND ergaben, dass ein Klimagerät, welches an 30 Hitzetagen im Jahr in Betrieb genommen wird, 220 kWh pro Jahr verbraucht, wohingegen ein sparsamer 2-Personenhaushalt einen Gesamtverbrauch von 1000 – 14000 kWh pro Jahr hat.

Bei der Projektierung von Gewerbeimmobilien, insbesondere den Büroimmobilien, ist nachhaltige und effiziente Gebäudeklimatik bereits seit Jahren ein wichtiger Bestandteil. Problematisch ist jedoch der Umgang mit Objekten aus dem Altbestand, welche nicht den neusten Anforderungen entsprechen und auch nicht ohne Probleme aufgerüstet werden können.

Auch wenn also die Bestrebungen der Immobilienbranche im Hinblick auf eine nachhaltigere Gebäudeklimatik durch intelligente Belüftungs – & Dämmsysteme ein Schritt in die richtige Richtung sind, besteht noch Nachbesserungsbedarf. Aufgrund der intransparenten Datenlage im Markt, konnten lediglich die CO2 Emissionen für das Jahr 2013 im globalen Maßstab über alle Branchen herangezogen werden.

Verteilung von CO2 Emissionen weltweit im Jahr 2013 (Quelle: Statista)

Verteilung von CO2 Emissionen weltweit im Jahr 2013 (Quelle: Statista)

Im Jahr 2012 war Deutschland auf Platz 6 bei absoluten CO2  Emissionen, hinter den USA, Russland, China, Indien und Japan, was verdeutlicht, dass der relative Anteil Deutschlands an den weltweiten CO2 Emissionen prominent ist.

Der Immobiliensektor hat laut einer Studie der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) einen Anteil von 40% an den CO2 Emissionen in den Industrienationen, was verdeutlicht wie wichtig eine nachhaltige und innovative Lösung zur Reduktion der Treibhausgase notwendig ist. Der Verkehr ist für ungefähr 20% aller Emissionen verantwortlich zu machen, jedoch wird in diesem Bereich weitaus mehr für nachhaltige Innovationen getan, was man den Bestrebungen in Richtung E-Mobilität beobachten kann.

Der Wendepunkt – UN-Klimakonferenz in Paris 2015

Nach Jahren von wenig ergiebigen Verhandlungen konnten sich die 196 teilnehmenden Staaten der UN-Klimakonferenz in Paris vertraglich einigen. Das festgelegte Ziel ist eine Beschränkung der Erderwärmung auf 1,5 – 2 Grad Celsius wobei das vorindustrielle Durchschnittsklima als Benchmark fungiert. Dieser Schritt ist in seiner historischen Bedeutung unbestritten, jedoch muss der Vertrag noch von mindestens 55 Staaten die für mehr als 55% aller Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, ratifiziert werden.

UN-Klimakonferenz 2015 in Paris (Quelle: Librestock)

UN-Klimakonferenz 2015 in Paris (Quelle: Librestock)

Bis dahin ist dies ein nicht-bindender Vertrag und demnach lediglich eine Absichtserklärung, die jedoch einen Impuls zur Besserung an die Immobilienbranche und andere emissions-verantwortliche Industrien darstellt.

Trends in der Gebäudeklimatik – Für eine nachhaltigere Zukunft

Der gravierendste Trend ist die nachfrage-seitige Anspruchsänderung an die Nachhaltigkeitskriterien einer Immobilie durch die Regierung und umweltbewusstere Nutzer, was sich zum Beispiel in der Novellierung der Energieeinsparverordnung (ENEV) für 2016 manifestiert.

Professor Thomas Auer von der TU München hat in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erläutert, dass der Schlüssel für nachhaltigere Immobilien nicht in der Technik, sondern viel mehr in der Gestaltung der Immobilien liege. Auch Professor Georg Sahner von der Hochschule Augsburg schließt sich dieser Meinung an, da sich durch bauphysikalische Änderungen Emissionen signifikant gesenkt werden könnten.  Zum einen kann eine adäquate Verschattung den Bedarf für Kühlung senken oder man nutzt intelligente, Baumaterialien für Wände, Decken und Böden, um Wärme im Winter und Kälte im Sommer zu speichern.

Eine technologische Innovation wäre die Nutzung von Sensoren, die das Raumklima automatisiert, möglichst ökonomisch wie auch ökologisch verträglich, regulieren. Mit konstant abnehmenden Kosten, besserer Datenerfassung und weniger Platzbedarf, werden mittelfristig auch Wohnimmobilien oder kleinere Projekte zu smarten Immobilien umgewandelt werden. Durch die Nutzung von algorithmisch-basierten Auswertungen der Daten können gänzlich neue, lernende Modelle für die perfekte Gebäudeklimatik programmiert werden, die auch adaptiv sind und sich den klimatischen Bedingungen anpassen. Solche Bulding Energy Management Systems (BEMS) werden von zunehmender Bedeutung sein, und können auch durch Cloud-Computing, Künstliche Intelligenz oder dem Internet of Things kombiniert werden. Einen kurzen Überblick über weitere Technologien und die Wirkungen auf deren disruptive Wirkungen auf die Immobilienwirtschaft finden sie hier.

Smart Thermostat (Quelle: Tado)

Smart Thermostat (Quelle: Tado)

Selbst Hausbesitzer können mit innovativen Lösungen ihren Energiebedarf senken und ihre Immobilie besser managen. So können zum Beispiel Lösungen wie das smarte Thermostat von Tado einen Beitrag leisten und Kosten einsparen.

Sollten Sie sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen wollen und suchen noch nach fachkundiger Unterstützung, dann hilft Ihnen das Team von Dr. Wagner & Partner gerne weiter. Kontaktieren Sie uns einfach hier.

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