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In meinem Artikel „How Some Innovations Will Disrupt The Real Estate Business & Create New Opportunities“ habe ich erläutert wie sich 3D-Druck, Künstliche Intelligenz, Robotik und synthetische Biologie auf die Immobilienwirtschaft gesamtheitlich auswirken könnten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Auswirkungen vielfaltig auftreten und die Immobilienwirtschaft, wie auch sämtliche andere Wirtschaftszweige, nachhaltig verändert werden. Problematisch ist jedoch, dass man keinen genauen Zeitraum festlegen kann, in dem sich die Wirkung der Innovationen vollends entfalten wird.

Ein weiteres Problem ist, dass in der Immobilienwirtschaft grundsätzlich wenig über disruptive Innovationen gesprochen wird, was dazu führt, dass auf einem Ted Talk, einer intellektuellen Geburtsstätte für Innovation, über die Verringerung von Flächen in Immobilien debattiert wird, die auf eine zunehmende Digitalisierung zurückzuführen sei! Dabei ist die Digitalisierung zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als 10 Jahre in vollem Gange und die Idee ist nicht einmal sonderlich innovativ. Es gibt weltweit wenige Branchen die so träge sind, was in Anbetracht des Finanzvolumens und der Wichtigkeit der Immobilienwirtschaft, schon fast zynisch ist.

Gerade die Immobilienwirtschaft in Deutschland leidet an einer Innovationsscheue die vielen Unternehmen ihr Geschäft rauben könnte, wenn nicht ein starkes Umdenken bezüglich der Adaption von Innovationen stattfindet. Eine immobilienwirtschaftliche Schnittstelle in großen Unternehmen, das Corporate Real Estate Management (CREM), wird diese Veränderungen aus betrieblicher wie auch immobilienspezifischer Sicht zu spüren bekommen, weshalb darauf zu aller erst eingegangen werden soll.

Da sich das CREM aus verschiedenen Teilbereichen zusammensetzt, welche von Asset-Management, über Portfoliomanagement, bis hin zu Property Management reichen, machen sich die neuen Technologien verschiedenartig bemerkbar. Eine Gemeinsamkeit gibt es jedoch, die sich auf alle Bereiche indirekt auswirken wird, nämlich die Veränderung von Arbeit und Beschäftigungsverhältnissen.

Produzierende Gewerbe mit vielen Angestellten und großen Fabrikanlagen werden den Vormarsch von 3D-Druck am deutlichsten zu spüren bekommen, da viele Produkte oder Teilprodukte nun dezentral sowie privat gedruckt werden können. Für das CREM bedeutet dies nicht nur, dass Gewerbeimmobilien entweder veräußert oder umprojektiert werden müssen, sondern auch, dass der Immobilienhandel durch enormen Leerstand, und somit einen Angebotsüberhang, erschwert wird. Dies betrifft selbstverständlich auch eine Vielzahl von Büroimmobilien. Berufe die im nicht-kreativen, nicht-emotionalen, wenig interpersonellen Dienstleistungsektor angesiedelt sind, werden nach und nach durch Künstliche Intelligenz redundant gemacht werden. In folgenden Generationen, die weniger Berührungsängste mit Künstlicher Intelligenz haben werden, ist es denkbar, dass weitere, menschliche Dienstleistungen an Roboter sowie Künstliche Intelligenz übertragen werden, sodass sich die Arbeitslandschaft in den nächsten 50 Jahren gänzlich wandeln könnte.

Für das CREM bedeutet dies konkret, dass Gewerbeimmobilien umgenutzt oder umstrukturiert werden müssen.  Sonderimmobilien oder Gewerbeimmobilien in klassischen Industriegebieten, oder auf der grünen Wiese, müssen teilweise abgeschrieben werden. Selbst klassische Core Immobilien in A-Lagen könnten davon betroffen sein. Jedoch bieten städtische Lagen stets die Option zur Umwandlung in Wohnimmobilien, welche gerade in Märkten wie Berlin oder München benötigt werden.

Neue Baustoffe werden den Lebenszyklus von Immobilien ausdehnen, sodass der Verwaltungsaufwand geringer werden wird. Lernende Algorithmen werden automatisiert Wertsteigerungs – oder Kostensenkungspotenziale bei betrieblichen Liegenschaften erkennen, sodass diese analytische Tätigkeit nicht mehr vom CREM erledigt werden muss. Risikoanalysen, steuerliche Optimierungen oder finanzverwaltende Tätigkeiten wie Vermietungen, werden in Zukunft ebenso vollautomatisch, ohne menschliches Zutun, erledigt werden. Selbst Investitionsentscheidungen, Standortanalysen oder prozessoptimierende Arbeitsweltengestaltung im Bereich Logistik oder Produktion, könnten der Technisierung in die „Hände“ fallen.

Da man sich bis dato zu wenig mit dem Thema beschäftigt hat, gibt es keine konkreten Zahlen oder Prognosen, weshalb man unternehmerisch im Dunkeln tappt. Sicher ist jedoch, dass eine Vielzahl von Arbeitsplätzen redundant gemacht werden, sodass man die Immobilien entweder an die Bedürfnisse der neuen Arbeitsplätze anpassen, oder in benötigte Wohnimmobilien umprojektieren, müssen wird. Erschwerend kommt hinzu, dass der technische Wandel einen Angebotsüberhang an gewerblichen Immobilien und einen Nachfrageüberhang für gute Entwickler und Berater verursachen wird.

Um also nicht in eine Technisierungsfalle zu steuern, wäre es ratsam so früh wie möglich Themen wie technische Innovationen oder Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft aufzugreifen, um zu eruieren wie man die „Bedrohung“ in einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil umwandeln kann.

Das Team von Value for Workplaces um Dr. Wagner & Partner hilft Ihnen Hier gerne weiter!

Das Value for Workplace Team um Dr. Wagner & Partner folgte PWC auf eine spannende Zeitreise, die die Arbeit der Zukunft, genauer die Arbeitsbedingungen des Jahres 2022, untersuchen sollte. Die wichtigsten Inhalte der Studie sollen in diesem Artikel subsummiert und kommentiert werden. Dieser Blick in die Kristallkugel ist wichtig, da die Art und Weise wie in Zukunft global Arbeit verrichtet wird den gewerblichen Immobilienmarkt maßgeblich prägen wird. Die zunehmende Vernetzung durch das Internet und damit einhergehende Innovationen werden den Arbeitsmarkt verändern.

Wie wird der Arbeitsmarkt von morgen sein (Quelle: Alyssa Smith)

Wie wird der Arbeitsmarkt von morgen sein? (Quelle: Alyssa Smith)

Die Studie ist deshalb interessant und aussagekräftig, da an ihr 10.000 Personen aus China, Indien Deutschland, dem Vereinigten Königreich und den USA teilgenommen haben. Ein erster, vielversprechender Vorgeschmack ist, dass 66% der Studienteilnehmer eine chancenreiche Zukunft sehen. Knapp über die Hälfte gehen davon aus, dass eine schumpetrische Innovation unsere Arbeitsprozesse in den nächsten 5-10 Jahren nachhaltig verändern wird.

Unserer Einschätzung nach haben sich die Innovationszyklen erheblich verkürzt, was nicht zuletzt dem Internet und der Schwarmintelligenz geschuldet ist. Themen wie Crowdsourcing, Open Sourcing, Big Data, Software as a Service, neuronale Netzwerke und Fortschritte bei der Produktion von Gütern durch kostengünstiges Prototyping, begünstigen diese Entwicklung erheblich.

Neben technologischen Innovationen haben die Studienteilnehmer angegeben, dass Ressourcenknappheit und Klimawandel, geopolitische sowie wirtschaftliche Machtverschiebungen, die demographische Entwicklung und eine zunehmende Urbanisierung die Arbeitswelt von Morgen prägen werden. Gerade HR Experten setzen sich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten auseinander, da diese auch deren Arbeit bestimmen werden.

So könnte es sein, dass große Firmen immer mehr an gesellschaftlicher Bedeutung und politischem Einfluss gewinnen werden, was man momentan an der stetigen Lobbyisierung der Politik sehen kann. Anderseits könnte es auch einen Trend zu mehr Spezialisierung geben, sodass lose Arbeitsnetzwerke entstehen, welche unabhängig von Raum und Zeit synergetisch zusammenarbeiten können. Jede HR Abteilung wird in Zukunft damit beschäftigt sein die besten Talente für sich zu gewinnen und durch proaktives Employer Branding attraktiv zu sein. Auch verschwimmt teilweise die Grenze zwischen Arbeit und Leben außerhalb des Berufs, da Firmen immer mehr in das Wohlbefinden ihrer Angestellten investieren.

Kritische Stimmen sehen dies nicht als altruistische Handhabe, sondern als kalkulierte Produktivitätssteigerung im Sinne der trajanschen „Panem et Circenses“, also den sagenumwobenen Brot und Spielen. Nüchtern betrachtet, kann jedoch jedes arbeitende Individuum für sich selbst entscheiden bis zu welchem Grade eine Firma mit ihren außerberuflichen Engagements Einzug ins eigene Leben hält, weshalb die konstanten Bemühungen von HR sowie anderen Abteilungen als positiv einzuschätzen sind.

PWC haben die zukünftige Welt in drei mögliche Szenarien aufgeteilt: Blau, Grün und Orange. In der blauen Welt haben große Firmen ihre Macht ausgebaut und dominieren das politische wie auch gesellschaftliche Geschehen. Konträr dazu steht die Nachhaltigkeit im wirtschaftlichen Fokus der grünen Welt. Die orange Welt ist gekennzeichnet durch eine Fragmentierung der Arbeitswelt, da kleine Entitäten das Gros an Firmen darstellen.

Im blauen Szenario hat das angestellte Individuum die von 44% aller Befragten ersehnte Jobsicherheit, muss sich aber der Doktrin von Wachstum, Profit und konstanter Kontrolle hingeben. Für die Verantwortlichen der HR bedeutet dies die konstante und systematische Kontrolle der Angestellten, was quasi zu einem Corporate Human Engineering stilisiert werden könnte. Ein dystopischer Trade-Off, der sich in der zunehmend individualistischen Gesellschaft unserer Einschätzung nach nicht durchsetzen wird.

In einer grünen Welt würde die Maxime nicht nur das ökologische sondern auch das soziale Wohlbefinden sein. Nachhaltigkeit ist der Dreh und Angelpunkt für jedwede Firma, was sich auch in dem sozialen Umgang mit den Angestellten widerspiegelt. Eine ausgewogene Work-Life-Balance, flache Hierarchien und ein personalisiertes Entlohnungssystem gehören dort zum Alltag. 65% aller Angestellten würden es bevorzugen in einer solchen Welt zu arbeiten.

Eine orange Welt könnte auch als Startupwelt bezeichnet werden. Kleine Firmen mit spezialisierten und vernetzen Marktakteuren, die stets flexibel Aufträge abwickeln und dabei ihre Kosten minimieren. Die Welt als Lean Startup. Ein solches Szenario würde sich ebenfalls auf die Arbeitssicherheit auswirken und zu Kurzzeitverträgen führen. 46% alles HR Experten halten eine Entwicklung zu Zeitarbeit für unausweichlich.

Wir gehen davon aus, dass eine Melange aus einer orangen und einer grünen Welt im Jahr 2022 die Realität darstellen wird. Eine erstarkende Gemeinschaft an freiheitsliebenden, individualistischen und kreativen Unternehmern wird den Arbeitsmarkt ebenso beeinflussen wie große Firmen, die erkannt haben, dass ein wohlwollender, nicht-ausbeutender Umgang mit Belegschaft und Natur der wahre Wachstumsmotor ist. Firmen werden ihre Arbeitswelten adäquat an die Bedürfnisse der zukünftigen Belegschaft und Rahmenbedingungen anpassen müssen, wobei wir Ihnen gerne helfen.

“Startup people are the new rockstars […]” – Damon Brown, Entrepreneur –

But what if those rockstars do not want to work in a conventional office environment? All start-ups dream of a hipsteresque, adventurous and avant-garde jet-set live while founding the next Facebook.

Startup Travels (Source: Unsplash by Kyle Szegedi)

This sounds to cool to be true, but there are aspiring entrepreneurs out there who do exactly that. Enjoying the sun on Java, while coding the next big thing. There are even entrepreneurs leaving Silicon Valley in order to pursue this nomad lifestyle, which you can read here!

Those entrepreneurs connect via the social medium meetup where you just have to search for “nomad”, in case you are packing your laptop and some summer clothes while reading this blog. Besides Jay Meistrich’s truly inspiring story, which went viral this year, one startup jumped on the bandwagon of nomad lifestyle. The Copenhagen based startup Startuptravels , which is still in beta-phase, helps entrepreneurs and investors to connect with like-minded people while they travel. There they can support each other with introductions to their home-networks, offer workspace or even a couch to sleep on. Is this a sustainable concept that will challenge the way we do business or found companies? Is our traditional static workspace concept antiquated?

Startup Travels – Living the Beach Life (Source: Unsplash by Joseph Barrientos)

I do not think so, even though the digital nomad movement is gaining momentum. I would rather postulate that aspiring digital entrepreneurs will rather live this lifestyle for a couple of months or even years after they graduate from school or university to see and experience the world while nurturing their creativity. These experiences, creative inputs and newly made connections with like-minded people will foster great business ideas. As soon as one entrepreneur has found the idea, s/he wants to pursue, s/he might conduct a smoke-test, do market research and gather proof that their business concept is viable while travelling before settling down at last. The reasons for this are the following:

  • If you want to understand a market you have to be there
  • If you want to attract investors you have to in place to communicate with them, because working with a venture capitalist or business angel is like a marriage
  • If you want to work with more people it is hard to do this remotely even if you use Slack or other tools like this
  • When the work is tough or you fail, it is important to have a home-base, your personal safety-net
  • If you want to sell goods it is easier to do it from one place
  • If you produce something tangible it is useful to work closely with your suppliers
  • If you make money – fingers crossed, that it is the case – you would not want to fill out income tax sheets etc. for every country you make money in

Home Workspace (Source: Unsplash by Jeff Sheldon)

In the long-run it is more advised to either settle in a co-working space, if you love the creative buzz there, or you search for an optimal office space for your start-up, which can be sometimes tough, especially when scaling. Thus, Dr. Wagner & Partner decided to host a workshop series for start-ups which are growing and wish to create an innovative working environment. Feel free to inquire about the workshop series via our website. We are happy to help!

Die meisten Startups leiden an einer ähnlichen “Krankheit”, dem Zu-wenig-Kapital-aber-zu-viele-Pläne-Syndrom.

Symptomatisch treten hierbei oftmals Lean Marketing Konzepte, Minimum Viable Products und kleine Teams in improvisierten Büros auf. Ökonomisches Wirtschaften ist dabei eine Tugend mit der es manche Unternehmer zu genau nehmen und sie deshalb ihr Startup zu Tode sparen. Es liegt demnach auf der Hand, dass man als Unternehmer im richtigen Moment in den richtigen Geschäftsbereich seines Unternehmens investieren muss um zu wachsen. Klingt kompliziert, ist es leider auch…

Ebenso heimtückisch ist das Big-Spender-Syndrom von Unternehmern die gerade ihre erste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen haben und sich nun mit neuem, trügerischem Reichtum konfrontiert sehen.

So kennen wir aus Deutschland die Geschichten von Unternehmen wie MyParfum oder Vibewrite, die Insolvenz anmelden mussten und viel Geld verbrannt haben. Im Fall von MyParfum wurde exzessiv in Marketing, 1000 qm Office Space und ein rasch skaliertes Team investiert, was die Fixkosten in die Höhe trieb.

Auch Vibewrite, dessen Geschäftsführung wegen Insolvenzverschleppung angezeigt wurde, hat das auf Seedmatch gesammelte Kapital in Höhe von 560.000€ innerhalb von drei Monaten verbrannt. Der größte Kostenposten waren Gehälter (67% – Unter anderem 600€ pro Tag für die Geschäftsführer). Platz 2 teilten sich bereits Büro, Buchhaltung und Produkt Entwicklung mit jeweils 7%. Dabei erscheint es logisch, dass ein Startup mit einem nicht marktreifen MVP vermutlich mehr Geld in die Produktentwicklung als in ein Büro stecken sollte.

An diesen lehrreichen Beispielen kann man sehen wie schnell gesammeltes Kapital aufgebraucht werden kann ohne einen tatsächlichen Mehrwert zu schaffen. In der Realität kann dies sehr schnell passieren, auch wenn die Fehlentscheidung nicht gleich zur Insolvenz führen muss – glücklicherweise -. Unternehmer sind eben keine Superhelden die vor monetären Fehlentscheidungen gefeit sind und sich in jedwedem Teilbereich ihres Geschäfts gut auskennen. Eine Utopie!

Gerade die Immobilienwirtschaft entzieht sich durch ihre komplexen rechtlichen wie auch ökonomischen Strukturen dem Verständnis vieler Menschen. Gewerbeimmobilien können für wachsende Startups schnell zu einer Falle werden, weshalb hier eine besonders hohe Kapitalverbrennungsgefahr herrscht. Stammtischwissen ist omnipräsent, aber bei langfristigen Entscheidungen nicht passend, weshalb Dr. Wagner & Partner von Value for Workplaces ein paar praktische Tipps für Unternehmer zusammengefasst hat:

  • Investieren Sie primär in Produktentwicklung, Service, Mitarbeiter und Marketing
  • Nicht jedes Startup muss in einer Core-Immobilie, einem Trendviertel oder einer A-Lage sein Loft-Office haben. Die Immobilie sollte zu Ihren Plänen, Ihrer Philosophie UND Ihrem Budget passen
  • Kalkulieren Sie lieber konservativ und führen Sie Belastungstests durch à Können Sie sich das Office leisten selbst wenn Ihr Business schlechter performt als antizipiert?
  • Ein skalierendes Startup bedarf flexibler Mietverträge
  • Immobilien, in denen Sie die Möglichkeit haben mehr Räume anzumieten ohne gleich komplett umziehen zu müssen, sind ebenso von Vorteil
  • Synergien mit anderen Startups in einem Gebäudekomplex können von Vorteil sein
  • Lassen Sie sich nicht von einem Makler blenden und lassen Sie sich bei Fragen gegen Honorar beraten, da die Immobilie neben den Personalkosten der höchste Fixkostenfaktor sein wird
Vita Vilcina

Office in NY oder Buxtehude? Quelle: Vita Vilcina – Unsplash

Gewerbliche Mietverträge sind in Deutschland nicht selten auf fünf Jahre und mehr ausgelegt, was für ein Startup ein Zeitraum ist, der nicht zu prognostizieren ist. Um einen konstant hohen negativen Cashflow zu vermeiden, wäre ein Staffelmietkonzept denkbar, welches Ihnen in der Anfangsphase etwas mehr Kapital zum Wirtschaften verschafft.

Auch ein kommerzieller Co-Working Space oder eine selbstorganisierte Shared Office Lösungen mit anderen Startups können in der Anfangsphase eine adäquate Lösung darstellen. Die wenigen Startups die von Anfang an aus Gründen des Marketings in prominente Ladenflächen/Offices ziehen würden, sind Unternehmen, die sich im Luxussegment ansiedeln wollen.

Ferner sollte das Office zu den Bedürfnissen des Teams und der Unternehmenskultur passen, weshalb eine Umgestaltung der Arbeitswelt unter Umständen sinnvoll sein kann. Dies kann sich bei skalierenden Startups auch positiv auf das Employer-Branding auswirken und dem Recruiting dienlich sein.

Auf Grund dessen hat sich das Team von Dr. Wagner & Partner dazu entschlossen eine Reihe von Workshops für Startups anzubieten, die nicht nur auf Skalierung und Arbeitswelten, sondern auch auf andere relevante Teilbereiche wie Employer-Branding und Marketing eingeht. Bei Fragen kontaktieren Sie uns einfach hier. Geben Sie im Betreff einfach Startup Workshop an und lassen Sie uns Ihre Website da, damit wir gleich erste Hilfe leisten können.

 

Have you ever imagined how it would be like to live on Mars or on another planet? In 2023 we will be able to stop imagining and start watching, because Bas Lansdorp and Arno Wielders, the founders of Mars One will send the first batch of four astronauts to Mars. Thus, Dr. Wagner & Partner teamed up and asked “What would a workspace on Mars look like?”.

After combining our expertise in the creation of optimal workspaces for startups, SMEs and large corporations with research regarding Artificial Closed Ecological Systems (CES), we were able to create a controversial hypothesis. In order to keep you on tenterhooks for a little longer, we will briefly present you the Mars One mission and some background information about the “working” -environment on the 34 million miles distant planet.

Mars One – Introcution (Source: Mars One – Youtube)

Mars One – the adventure of the century, is currently selecting the first four Martian-settlers who will never return to earth. Besides this, they are developing the necessary technology to provide a permanent, stable Artificial Closed Ecological System for the settlement. This settlement will not be completely closed, because it will be possible to send new supplies or parts every two years in a short window of time.

People who wish to go to Mars (Source: The Guardian – YouTube)

Mars is a completely hostile environment for humans and looks like a – 100° Celsius cold version of the Southern Californian Mojave Desert. Mars’ atmosphere contains no oxygen but mainly carbon dioxide. Due to Mars’ solidified iron core it has lost its magnetic field and is stricken by solar winds. Even though some researchers hypothesise that there must have been or should still be water on Mars, it could not prevail on its surface in its liquid form, because it would evaporate and freeze at the same time. Adding to this, potential settlers would have to cope with weeks, even months of darkness.

So why bother to go there?

• From all planets we know so far, Mars is the most likely candidate for future human settlement

• Some researchers believe that Mars could hold the keys to our past and future, because they hope to find the answer of life in potential ice layers or Martian permafrost

• The analysis of a Martian meteorite ALH84001, which was conducted by four independent lines of research and headed by David McKay from the Johnson Space Centre, stated that the rock sample might contain biologic sediments

It has to be emphasised that there are as many advocates as critics regarding the theories about Mars and the possibility that there has been or still is a form of life.

A workspace on Mars is a totally different category and not comparable to anything we have on earth. The most similar workspace could be found on the International Space Station (ISS) or within Artificial Closed Ecological Systems (CES) such as Biosphere 2 or BIOS 3. These workspaces are a mixture of research laboratory, living area and food production facility. Here is a concept draft for the settlement of the Mars One project.

Mars One - Settlement Concept (Source: Mars One)

Mars One – Settlement Concept (Source: Mars One)

Since the settlers on Mars will remain there till they die, social friction within the crew or stress are likely. Thus, it is of utmost importance to create a workspace which does not only provide functionality but a minimum level of cosiness. The next two pictures where taken from the video ‚The Mars 100‚. They show not only a conceptual living space, but a food production facility.

Living Quarters on Mars One - Concept (Source: Mars One - YouTube)

Living Quarters on Mars One – Concept (Source: Mars One – YouTube)

It becomes obvious that the workspace on Mars has to be a balanced mixture between productive working, living and agricultural environment.

Food Production on Mars One - Concept (Source: Mars One - YouTube)

Food Production on Mars One – Concept (Source: Mars One – YouTube)

Furthermore, the not entirely closed system must be able to remain stable without supplies for longer than two years, because it could be that external factors inhibit a mission in the short window of time every two years. Due to this fact the Mars One Artificial Closed Ecological Systems has to cope with the following stability limits.

• The slowest circulating biogeochemical cycle in the system

• Buffer capability of the system regarding internal or external factors

• Natural structure and intensity of material turnover

This means that each material brought into the Mars One settlement has influence on the closed system. Since the settlement has limited space, the buffer capacity to neutralise certain disruptions is very limited and highly dependent on the stabilising factor of the human crew. In order to minimise the likelihood for instability it is important to exclude all materials with a deviating material cycle and to use materials that maximise productivity. With regards to constant food production, innovative vertical farming solutions by startups like Agrilution, which will be able to operate in closed systems, could help to realise the ambitious goal of the Mars One mission.

So far all experiments for a permanently stable Artificial Closed Ecological Systems (CES) such as Biosphere 2, BIOS 3, CEEF or MELiSSA failed because of the high level of complexity. So far academia has not been successful in mimicking an earth-like biosphere in a limited space. Thus, Dr. Wagner & Partner hypothesise that the Mars One mission is likely to postpone the departure till the first constantly stable Artificial Closed Ecological System is developed.

Stephen Emmott, author of the controversial book ’10 Billion’, predicted that the overall population will grow towards 10 billion till 2050. Even though there are severe doubts about his exponential growth theory as you can read in Michael Shermer’s review in the Wall Street Journal, it is undoubted that the German population will decline till 2020 (See Figure 1). Furthermore, it is predicted that Germany’s startup scene will decline accordingly by 5.5% till 2020, which can be traced back to the demographic development.

Figure 1: Future Outlook Demographic Development (Source: Destatis)

Due to this fact Dr. Wagner & Partner took a look into the crystal ball to predict how these trend will shape the future landscape of startup workspaces. How will the future workplace of a German startup look like in 2020? In order to answer this question properly, we have to analyse all current trends regarding working and workspaces.

The Traditional Office

Germany’s undisputed startup capital is Berlin, followed by Munich, Frankfurt and Hamburg. These cities are all growing rapidly, which positively influences the rent development of housing as well as office properties. Bearing the on-going gentrification process of these metropolitan areas in mind, it can be postulated that rents for traditional office space will continue to grow till 2020 even though the overall trend in Germany might be negative. Thus, it will be even less affordable for startups to rent their own office space.

Most startups tend to allocate in cities with an entrepreneurial infrastructure. The aforementioned entrepreneurial infrastructure comprises investors, accelerators, incubators and a vivid startup scene for networking. Due to this fact there is no other option for startups that want to access investors, participate in certain programmes or need a good network, than to move to such a startup hub.

What are affordable workplace solutions for startups in those hubs, where rents will increase in the near future and probably beyond?

The Home Office

According to the Federal Bureau of Statistics (Destatis) there is a decreasing popularity regarding working in the home office. Even though the technical framework conditions are existent, the home office is not very popular due to Germany’s business culture, which demands presence in the office. Since there are no representative statistics regarding startups and home office usage, it is unknown how many startups work in a home office.

Bearing the German business culture in mind, it is likely that growing startups will have to move to a proper office or co-working space in order to be taken seriously.

The Office To Go

How about sitting in the sun and living the digital nomad way of life, as we will describe in a following article? With abundant Wifi hotspots, light ultra-books and tablets, it seems very easy to completely overcome the traditional office, especially if you are a creative, online startup. It would be the most basic, hence lean, way to operate in an early stage. Since this way of working is even more “extreme” than the home office, all aforementioned criticism applies likewise.

Co-working Spaces

As you can read in our article about co-working spaces, this workplace solution is becoming more and more popular. Germany had only 150 co-working spaces in 2011, whereas there are now about 500.

Due to macro-economic uncertainty, increasing office rents in metropolitan areas and the demand of startups for lease flexibility, it can be stated that co-working spaces will become more important till 2020. The momentary co-working situation in Germany is improvable, compared to other international startup epicentres like London. The best place to co-work in Germany is Berlin with currently 68 spaces. Unfortunately, most co-working space operators fail to provide a well-balanced mixture between co-working areas, single-offices, conference rooms, social activates and further amenities.

Thus we can postulate that the co-working environment has much potential in the near future and will be a viable office option for startups that want to allocate in expensive metropolitan areas.

End Note

Comparing those four options, it can be concluded that early-stage startups and entrepreneurs might tend to work from home or on the go in order to stay lean. For growing businesses which plan to scale, it would be advised to either move into a traditional office or to a synergetic co-working space. The decision should be based on the nature of the business and your future plans.

If you want to establish your own corporate culture with a good employer branding you will have to find a suitable office space for your needs. Experience has shown us that many companies fail to find the perfect office space. Thus, Dr. Wagner & Partner made it their mission to help companies finding the perfect workspace.

 

 

Dieser Blog richtet sich an alle Innovatoren, Entscheider und Querdenker der Immobilienbranche, die sich für Stadtplanung, Mobilität sowie mobile Technologien interessieren. Werden Sie noch heute Teil einer Gruppe von immobilienwirtschaftlichen Vordenkern, entdecken Sie Geschäftsfelder der Zukunft für Ihr Business Development und wappnen Sie Ihr Unternehmen für die Zukunft. – Zur Anmeldung

Ihrer immobilen Natur geschuldet, können sich Immobilien nicht dem schnellen technologischen Fortschritt anpassen, was sich nicht nur negativ auf die Stadtentwicklung, sondern auch auf die Gebäudeperformance, auswirken kann. Technologische Innovation ist in den letzten Dekaden, Moore’s Law entsprechend, exponentiell verlaufen, wohingegen der immobilienwirtschaftliche Fortschritt verhältnismäßig klein ausgefallen ist.

Der Handelsimmobiliensektor hat die disruptive Wirkung des E-Commerce zu spüren bekommen, da sich die Konsumgewohnheiten nachhaltig geändert haben. Welche Sektoren werden den Wandel als nächstes spüren? Wohnimmobilien, Infrastrukturimmobilien, Sonderimmobilien oder andere Gattungen der Gewerbeimmobilen, abseits des Handels?

Folgt man aktueller Trendforschung, dann werden Technologien wie 3D-Druck, Artificial Intelligence, Sensorik, Infinite Computing, Robotik und synthetische Biologie durch exponentielle Entwicklungen die Welt, wie wir sie jetzt kennen, verändern. Die New York Times – Bestseller Autoren sowie Serial-Entrepreneure, Peter Diamandis und Steven Kotler, unterstellen diesen Technologien eine dreifaltige Wirkung. Eine Entmonetarisierung von Produkten sowie Dienstleistungen, die durch technologischen Fortschritt redundant gemacht werden. Die Entmaterialisierung, sprich das Verschwinden, der entmonetarisierten Produkte und Dienstleistungen sowie die schlussendliche Demokratisierung, da sämtliche Innovationen, Moore’s Law zu Folge, an Wert verlieren und für die breite Masse zugänglich sein werden.

Bedarf es in 50 Jahren noch Fabriken, die Teile auf Werkbänken automatisiert herstellen oder wird der Prosument mit einem personalisierten Entwurf ins nächste Fablab gehen, um sich das benötigte Ersatzteil selbst 3D zu drucken? Wird es in Zukunft noch große Unternehmen geben, die eine Büroimmobilie mit eigenen Angestellten füllen oder wird ein Großteil der Aufgaben an die mobile Crowd im Homeoffice crowd-gesourced? Wird es noch Kraftwerke inklusive deren Infrastruktur geben oder werden nachhaltige Immobilien zu regenerativen, autark-operierenden Energieerzeugern, die automatisiert über ein Smart-Grid kommunizieren und Energie austauschen? Wie wird Mobilität in der Stadt der Zukunft aussehen? Artifical-Intelligence gesteuerte Elektroautos für den Individualverkehr oder doch ein gänzlich neues, öffentliches Verkehrsnetz für Jedermann?

Die Liste dieser Fragen könnte infinit ergänzt werden, jedoch lassen sich viele Antworten mit jetzigem Wissenstand und hiesiger Innovationscheue noch nicht präzise beantworten. Deshalb ist es umso wichtiger sich in einem angenehmen Rahmen mit diesen, und weiteren, Themen auseinanderzusetzen, um nicht prägende, disruptive Trends der Zukunft zu verschlafen.

Im Rahmen des 2. Green Lunchs werden wir dezidiert die zukünftige Entwicklung von Mobilität und mobilen Technologien mit ihren Implikationen für die Immobilienwirtschaft diskutieren. Die Diskussion soll zum einen von Prof. Dr. Andreas Knie, Geschäftsführer der InnoZ GmbH, welche mit renommierten Partnern aus Wissenschaft und Industrie an zukunftstauglichen Mobilitätslösungen arbeitet, angeregt werden. Zum anderen wird Denise Schuster, Geschäftsführerin von Unser Parkplatz, einen spannenden Impulsvortrag zum Thema Mobilität der Zukunft halten. Wie schon beim vorherigen Green Lunch wird die Diskussion von Dr. Wagner moderiert werden, welche unter dem Slogan Value for Workplaces innovative Arbeitswelten konzipieren und realisieren.

Alpha-Rotex
Alpha-Rotex in FFM, Mieter Schenker AG

Im Rahmen des 2. Green Lunchs in Frankfurt am Main (Do. 18.06.2015 | 14 Uhr | Alpha Rotex – Schenker AG | Edmund – Rumpler – Str. 3) sollen diese Themen diskutiert werden, wobei das Netzwerken nicht zu kurz kommen wird. Um einen persönlichen Rahmen gewährleisten zu können, wurde die Veranstaltung für 40 Personen ausgelegt, weshalb sich eine schnelle Anmeldung lohnt!

Wir freuen uns auf Sie am 18.06.2015 beim 2. Green Lunch in Frankfurt.

Ihr Team von Dr. Wagner & Partner

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