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Vepa, GBP und Dr. Wagner & Partner mieten die 20. Etage im Westhafen Tower, Frankfurt

Das Trio aus Büroausstattung, Projektsteuerung und Immobilienberatung hat die prominente 20. Etage im Westhafen Tower angemietet. Die Kooperation hat auf die Initiative von Dr. Wagner & Partner zusammengefunden und wird ab September 2019 das Konzept WOW – Working the Future! eröffnen. WOW steht für Westhafen Office Works und zeigt eine vielfältige und smarte Arbeitslandschaft, die mit modernster Technik und Sensorik ausgestattet ist.

„Smart Office ist in aller Munde. Wir wollen unseren Kunden und allen Interessierten ein Erlebnis bieten, in der Sie ein modernes Umfeld und innovative Systeme nicht nur besichtigen, sondern auch intensiv testen können. Unser Anspruch ist es, eine Win-Win Situation für alle Partner zu erreichen und über die gewonnenen Informationen aus Sensorik und Beobachtung das Konzept kontinuierlich zu verbessern.“ erklärt Dr. Roman Wagner, Gründer von W+P.

Vepa B.V. tritt in dem Konsortium als Hauptmieter auf. Vepa ist als niederländischer Hersteller von Büromöbeln auch in Deutschland bekannt geworden mit dem Nachhaltigkeitsprojekt Plastic Whale Circular Furniture, welches aus Plastik der Amsterdamer Grachten hochwertige Büromöbel verarbeitet. Janwillem de Kam, Geschäftsführer bei Vepa: “Die künftige Zusammenarbeit mit unseren Partnern verstärkt unser Engagement auf dem deutschen Markt, welches wir mit der Eröffnung unseres Showrooms in Frankfurt vor zwei Jahren begonnen haben. Mit dem Konzept WOW – Working the Future! stellen wir uns als Anbieter umfassender Bürolösungen breiter auf und forcieren unsere Nachhaltigkeitsstrategie.“

„Wir waren total begeistert, als wir von W+P auf die Idee einer Kooperation im Westhafen Tower angesprochen wurden und haben direkt zugesagt. Nicht nur, dass mein Geschäftspartner Torsten Vogt vor über 15 Jahren die Erstellung des Turms als Projektsteuerer begleitete. Als GBP machten wir hier die ersten Schritte und kommen heute mit fast 20 Mitarbeitern zurück. Für uns schließt sich der Kreis, wir freuen uns sehr.“ erklärt Dejan Grujic, Geschäftsführer bei GBP.

Da das Konzept WOW – Working the Future! von der Zusammenarbeit vieler Disziplinen lebt, sind mit Interface Deutschland GmbH, Herbert Waldmann GmbH & Co. KG / LiZ Smart Office GmbH, Media Markt TV-HiFi-Elektro GmbH (B2B), IoT Spot B.V., Gerd Ortner Werbung GmbH und GROHE Deutschland Vertriebs GmbH bereits zahlreiche Kooperationspartner mit an Bord. Aktuell werden weitere Gespräche mit Anbietern aus den Bereichen Akustik, Begrünung und Olfaktorik geführt, um das Konzept abzurunden.




Die Generation Z immigriert langsam in die Arbeitswelt. Wer nach dem Abi noch in Australien war und nun mit dem Bachelor in der Tasche den Schritt in die Arbeitswelt wagt, wird bald an den Türen der Arbeitgeber klopfen. Doch wer ist das eigentlich, diese ,,Generation Z‘‘?

Aufgewachsen sind sie in einer Zeit des Umbruchs, zwischen Wörterbuch und Google, zwischen Antennenhandy und Smartphone, zwischen Videokassette und DVD. Sie sind ganz natürlich mit der Digitalisierung gewachsen- können analog, aber eben auch digital.

Im ,,War for talents‘‘ hat sich der ein oder andere Arbeitgeber bereits die entscheidende Frage gestellt: Wie macht man’s den jungen Leuten eigentlich recht? Muss alles Flextime, Google Space-chic sein, oder reicht eben doch der feste Arbeitsplatz mit geregelten Arbeitszeiten?

In einem Punkt scheint sich der Nachwuchs weitestgehend einig zu sein: Die Generation Z setzt klare Prioritäten. Freizeit und Erholung stehen dabei an erster Stelle. Ganz getreu dem Motto ,,You only live once‘‘ erkennen sie, dass die Zeit, die in jungen Jahren in den schnellen Aufstieg der Karriereleiter gesteckt wird, einem im Alter niemand wiedergeben kann.

Denn auch ,,Chef‘‘ ist in der Generation Z nicht mehr das angestrebte Karriereziel. Sie will weder die Verantwortung und den Stress der Führungsposition auf sich nehmen, geschweige denn nach 17 Uhr daran erinnert werden.

Während „Flextime“ und ,,Home Office‘‘ früher noch die Kirschen auf dem Arbeitsvertrag waren, sind diese Boni heute nicht mehr zwingend ein Argument, denn gleichwohl ist ein geregelter Arbeitsalltag mit festem Einsatzort und -zeiten durchaus gerne gesehen. So bevorzugen junge Arbeitnehmer oftmals eine strickte Trennung von Arbeitsplatz und Privatsphäre, sowie eine zeitliche Rahmenstruktur.

Doch bevor die Nachkömmlinge als nicht zu gebrauchende Faulenzer abgestempelt werden, sollte man eines bedenken: Sie haben aus den Fehlern ihrer Eltern gelernt. Gesundheit und Familie rücken zurück in den Fokus. Statt Karrierebiss und Burnout wünscht sich die Generation Z lieber Work-live-Balance und Vitalität.

Der Faktor Effizienz sollte an dieser Stelle ebenso hervorgehoben werden: Denn oftmals leistet die Generation Z mit geregelter Arbeitszeit und ohne Stress sogar mehr als das ihnen vorangegangene ältere Semester.

Und was heißt das nun für den Arbeitgeber? Eine Patentlösung für den ,,perfekten Arbeitsplatz der Zukunft‘‘ gibt es wohl nicht. ,,Alles in Maßen‘‘ ist hier wohl das richtige Rezept, denn die Anforderungen an die Arbeitgeber könnten ambivalenter nicht sein: Die Generation Z will Flexibilität, aber im festen Rahmen. Reisen, aber abends wieder zuhause sein. Abwechslung, aber eine gewisse Kontinuität. Austausch, aber ihre Ruhe.

Ein flexibles Büro und flexible Konditionen helfen dabei, dass sich der Arbeitsplatz dem Arbeitnehmer ganz individuell anpasst. Was die modernen Konzepte dabei richtig machen: Eine Verbindung des traditionellen Büros mit der Digitalisierung in kreativem Ambiente. Hier ist für jeden was dabei: Ruhe in der Silent Area und Austausch in der Meeting Zone. Kreative Projektarbeit im Inspirative Space und konzentrierte Einzelarbeit am Hot Desk. Einen festen Arbeitsplatz als Home Base und Kaffeehaus Feeling in der Lounge. Zuletzt noch eine Prise Digitalisierung für den reibungslosen Ablauf, sowohl im Home Office als auch im Büro. Denn nichts treibt den Arbeitnehmer mehr zur Weißglut, als der LCD Screen, der sich nicht mit dem Laptop verbindet, oder das Netzwerk, auf das nicht zugegriffen werden kann. Mit diesen Zutaten schmeckt es jedem Arbeitnehmer, nicht nur der Generation Z.

Text: Sophia Israel

Seit Jahrtausenden haben alle guten Geschichten etwas Wesentliches gemeinsam: sie berichten von Helden, die eine Reise mit ungewissem Ende erleben, auf ihrem Weg große Herausforderungen bestehen müssen und am Ende verändert und innerlich gewachsen daraus hervorgehen. Jeder Leser liebt es, den Protagonisten auf seiner Reise zu begleiten und mit ihm zusammen die unterschiedlichsten Gefahren und Prüfungen zu bestehen.

(Quelle: pixabay.com)

Nicht ganz so einfach ist es, wenn wir selbst uns Veränderungen stellen müssen und damit meist liebgewonnene Gewohnheiten oder ein vertrautes Umfeld, das uns im Leben Halt gibt, opfern sollen. Viele von uns scheuen das Risiko der Ungewissheit, und aus diesem Grund finden Veränderungsprozesse häufig erst dann statt, wenn die Notwendigkeit zum Handeln größer ist als die Angst vor Veränderung. Erst der feste Glaube daran, dass die Zukunft schöner und besser wird als die Gegenwart, lässt Menschen etwas aufgeben und Neues versuchen.

In Unternehmen werden Geschichten strategisch dazu eingesetzt, um Traditionen, Werte und Unternehmenskultur zu vermitteln, um Ressourcen zu wecken, aber auch um Konflikte in einer Metapher bildhaft und „unter die Haut gehend“ erfahrbar zu machen und Lösungswege aufzuzeigen.[1]

Veränderungen lassen sich nur dann erfolgreich meistern, wenn die Zukunft vielversprechend, vorwärtsgerichtet und plausibel beschrieben wird und die Menschen zusätzlich zur sachlichen Ebene eine emotionale Verbindung mit dem Sachverhalt aufbauen. Durch eine gute und gut erzählte Geschichte entstehen verlockende Bilder im Kopf, die motivieren und die Angst vor einem Neuanfang in den Hintergrund treten lassen. Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel I have a dream über mitreißendes Präsentieren.

(Quelle: pixabay.com)

Das Storytelling verwendet gerne ein besonderes Stilmittel, das sogenannte Narrativ. Der Begriff, den bis vor kurzem eher Soziologen und Literaturwissenschaftler verwendet haben, hat sich im allgemeinen Wortschatz etabliert und bezeichnet eine sinnstiftende Erzählung, die Einfluss hat auf die Art, wie die Umwelt wahrgenommen wird. Es transportiert Werte und Emotionen, ist in der Regel auf einen bestimmten Kulturkreis bezogen und unterliegt dem zeitlichen Wandel. In diesem Sinne sind Narrative keine beliebigen Geschichten, sondern etablierte Erzählungen, die mit einer Legitimität versehen sind und den Glauben der Menschen an bestimmte Sachverhalte maßgeblich mitbestimmen.[1]

Ein Paradebeispiel für die äußert gekonnte Verwendung dieser beiden Stilmittel im unternehmerischen Bereich ist Steve Jobs, dessen Geschichten wie Versprechen wirken und wie Köder locken. Ihm gelang es, Glaubwürdigkeit und Markterfolg für seine Produkte zu erzeugen, indem er Geschichten über technische Visionen erzählte und damit Millionen Menschen zu faszinieren verstand.

(Quelle: pixabay.com)

Und obwohl solche Geschichten oftmals nicht von unbegrenzter Dauer sind, ist es ein eindeutiges Zeichen für die menschliche Sehnsucht nach verheißungsvollen Versprechen, dass immer wieder neue Geschichten ihre Faszination auf uns ausüben, denen wir uns nicht entziehen können. Und dies wiederum ist der Dreh- und Angelpunkt, der für jede Veränderung von maßgeblicher Bedeutung ist: eine gute Geschichte als wichtige Basis und idealer Rahmen zugleich und ein unverzichtbares Instrument für erfolgreiche Veränderungsprozesse.

Written by Marcella Schneider


[1] Andrea Bittelmeyer: Geschichten, die das Unternehmen schreibt. Storytelling. In: Manager-Seminare. Heft 78, Juli/August 2004

[2] Hegemoniale Semantiken und radikale Gegennarrative, von Wolfgang Seibel, Exzellenzcluster, Uni Konstanz, 22. Januar 2009




Abends, nach einem anstrengenden Tag in der Arbeit sitzt man in der S-Bahn, versucht den Tag hinter sich zu lassen und malt sich schon einen gemütlichen Feierabend zu Hause aus. Bei der nächsten Station geht dir Tür auf und eine Gruppe Jugendlicher steigt mit heiterem Geplapper und einer laut wummernden Bluetooth-Box ein. Die meisten Mitfahrer in der S-Bahn drehen sich wahrscheinlich genervt um und werden sogar versuchen die Musik zu unterbinden.

So lässt sich beobachten, wie Erwachsene zu etwas mutieren, dass Sie nie sein wollten – meckernde Alte, die diese jungen Leute nicht mehr verstehen!

 

Quelle: pexels.com

 

Dabei lassen diese Jugendlichen einen direkten Einblick in eine Subkultur zu, die Jugendkultur der Stadt. Anstatt sich in die immer gleicher werdende Gesellschaft einzureihen, verbreiten diese ihre Musik, kehren ihre Identität nach außen und stecken so ihren sozialen Raum ab. Dabei steht nicht die Provokation im Vordergrund des Ausdrucks, sondern eine Behauptung und Verteidigung ihres Reviers. Man kann die laute Musik auch als einen Ausdruck von Raumpolitik bezeichnen, bei der die Demokratie vertont wird und die junge Gruppe wie eine Parfümwolke umhüllt.

Ein ähnliches Szenario entsteht im Kopf, wenn über Musik am Arbeitsplatz diskutiert wird. Aber ist eine Beschallung im Büro genauso störend wie die Jugendlichen in der S-Bahn? Oder ist Musik eventuell sogar förderlich für Konzentration und Produktivität im Arbeitsalltag?

Das moderne Arbeitsleben wird von genau jener Generation geprägt, die sich intensiv und zuweilen laut mitteilen. Unternehmen sollten sich auf ihre Bedürfnisse einstellen, anstatt die Gewohnheiten zu verbieten. Das attraktive Büro ist genau jenes, welches alle Generationen anspricht und auch attraktiv im Kampf um die jungen Talente wirbt (vgl. auch Tolle Arbeitsplätze im Büro – Erfolge im Recruiting).

Gerade in offenen Arbeitsplatzbereichen bietet das Thema Musik häufig Konfliktpotential, weshalb zunächst einmal zu klären ist, ob Musik am Arbeitsplatz verboten ist. Das Bundesarbeitsgericht hat diese Forderung von so manchem Unternehmenslenker bereits klar verneint, solange die Musik das Arbeitsverhalten nicht negativ beeinflusst. Fühlen sich Kollegen von der Musik gestört, sinkt ihre Produktivität im schlimmsten Fall. Deshalb ist es vor allem wichtig, die Klänge leise und dezent zu halten. Egal welcher Musikstil bevorzugt wird, ab einer gewissen Lautstärke werden die Gedanken sozusagen überschallt.

Ein gewisser Geräuschpegel während der Arbeit kann aber auch konzentrationsfördernd wirken. Neben allgemein beruhigenden Klängen wie Naturgeräusche kann auch ein leises Stimmengemurmel eingespielt werden. Dadurch werden Gespräche in der Nähe überspielt, die ablenkende Sprachverständlichkeit sinkt und man bleibt trotzdem im Geschehen. Für dezente Musik im Hintergrund sprechen zudem viele positive Nebeneffekte:

  • Wissenschaftler konnten in diversen Studien herausfinden, dass insbesondere unsere Lieblingsmusik die Produktivität steigert
  • Musik entspannt und reduziert Stress
  • Musik macht glücklich
  • Musik sorgt für mehr Ausdauer (beim Sport und auch im Büro)
  • Musik erreicht den Menschen auf der emotionalen Ebene

Das Gehirn passt sich unbewusst an die Musik an wodurch die gleichmäßigen Rhythmen in der Arbeitsweise übernommen werden und somit die Produktivität steigt (vgl.  Studie – Health, Wellbeing & Productivity in Offices). Das Tempo spielt hierbei natürlich eine entscheidende Rolle, denn schnelle Musik kann dementsprechend auch Stress auslösen. Dabei sei zu beachten, dass Nachtschichten oder monotone/einfache Tätigkeiten leichter mit Popmusik, Rap oder Charts verrichtet werden. Für starke Konzentration ist Instrumentalmusik, Klassik oder Loungemusik ohne Text zu empfehlen. Kreativprozesse kommen hingegen am besten ohne Musik aus.

 

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Um Konflikte am Arbeitsplatz zu vermeiden, sollten Spielregeln vereinbart werden:

  • Fragen Sie alle Kollegen, ob es in Ordnung ist, Musik zu hören
  • Achten Sie auf eine angemessene Lautstärke
  • Einigen Sie sich auf Musik, die jeder im Raum als angenehm empfindet
  • Singen Sie besser nicht zu laut mit
  • Nutzen Sie bei musikalischen Sonderwünschen immer ihre eigenen Kopfhörer

Wie immer, wenn viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, braucht es gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt, um das harmonische Miteinander zu erhalten. Darin sind sich Jung und Alt sicher einig…

 

 

 

 

Egal ob 1963 oder 2018 – „I have a dream” von Martin Luther King ist ein rhetorisches Meisterwerk, das auch in unserer technologisch geprägten Zeit die Menschen erfolgreich in den Bann ziehen würde. Ohne Präsentationshilfen gelingt es Dr. King seine Zuhörer mitzureißen, Emotionen zu wecken und eine Geschichte zu erzählen, die allen im Gedächtnis bleibt.

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Auch heute werden eindrucksvolle Vorträge gehalten. Die ursprünglich als Innovationskonferenz für „Technology, Entertainment, Design“ gestartete, aber heute hauptsächlich bekannt durch ihre TED-Talks Website, lässt gewöhnliche Menschen „ideas worth spreading“ vortragen und präsentieren. Ted-Talks stehen für inspirierende Kommunikation par excellence, weil sie sowohl emotional und persönlich ansprechend sind, als auch neues Wissen vermitteln (vgl. Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen?).

Insbesondere Führungskräfte müssen häufig mit Ihren Ideen überzeugen und diese entsprechend vermitteln. Aber wie funktioniert dieser „TED-Effekt“? Wie ist es möglich überzeugend zu präsentieren und gleichzeitig Kreativität und Empathie zu vermitteln?

Es ist eine Kombination aus vielen Merkmalen die eine Präsentation beinhalten sollte, aber insbesondere die Vorbereitung ist entscheidend. Je lockerer der Vortrag vom Publikum empfunden wird, desto intensiver war in der Regel die Vorbereitung. Aus Zeitdruck laufen viele Referenten allerdings in die Powerpoint Falle: Oft werden alte Folien recycelt und die Story nachträglich an die Folien angepasst. Das zieht zieht belanglose Präsentationen ohne roten Faden oder Kernbotschaften nach sich. Um dies zu verhindern ist eine konkrete Auseinandersetzung mit der Zielgruppe, also den Zuschauern essentiell.

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Um einen Einblick in die Motivation anderer Menschen zu bekommen, lohnt sich ein Blick auf Tony Robbins im Ted-Talk . Verschiedene Vorbereitungsmethoden helfen dabei, die Perspektive des Publikums einzunehmen und nicht aus den Augen zu verlieren:

Der analoge Weg ohne Technik lässt die Entwicklung eines Vortrags frei und unabhängig von vorhandenen Inhalten entstehen. Mit Klebezetteln oder Karteikarten können Botschaften und erste Bildideen festgehalten und sortiert werden. Die Struktur der Präsentation mit Einstieg, Hauptteil und Schluss wird auf der Tischplatte gesammelt, wobei immer wieder gefiltert und überflüssige Inhalte aussortiert werden. Auch moderne Tools wie Smart Boards bzw. Flip Boards können in dieser kreativen Phase zur Seite stehen. Erst wenn jede Botschaft klar dargestellt ist, sollte die Präsentation digital umgesetzt werden.
Merke: Eine Haftnotiz entspricht ca. zwei Minuten Redezeit, dementsprechend sollten für eine 20-minütige Vortragsdauer etwa 10 Zettel übrig bleiben.

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Es gibt verschiedene Systeme eine Präsentation kurz und knackig zu halten. Guy Kawasaki entwickelte die „10/20/30-Regel“, d.h. pro Präsentation 10 Folien, in 20 Minuten in 30 Punkt Schriftgröße. Mit Überschriften von „Problem“ über „Lösung“ zu „Status mit Zeitplan“ bis „Zusammenfassung“ wird eine Präsentation auf die relevanten Themen reduziert. Zudem wird mit der großen Schrift übermäßiger Text verhindert. Pecha Kucha Präsentationen treiben dieses System auf die Spitze, indem jede Präsentation aus nur 20 Folien besteht, die genau 20 Sekunden lang gezeigt werden und danach automatisch weiter schalten. Einmal gestartet kann die Präsentation nicht mehr gestoppt werden und dauert somit immer 6 Minuten und 40 Sekunden.

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Die dritte Möglichkeit aus der PowerPoint Routine auszubrechen ist  – ganz darauf zu verzichten! Während bei Amazon konsequent PowerPoint abgeschafft wurde und nur noch im Voraus verschickte Memos in Meetings benutzt werden, kann auch als weniger radikale Methode einfach ein anderes Präsentationsprogramm gewählt werden. Prezi Next (prezi.com) beispielsweise verzichtet auf Bullet Points und stellt alle Inhalte auf einer großen Fläche dar, die lediglich herangezoomt werden.

Simon Sinek erklärt in einem TED-Talk sehr anschaulich wie Kommunikation mitreißend wird und anregende Vorträge entstehen. Eine Kombination aus den folgenden Punkten hilft den TED-Effekt im Unternehmen aufleben zu lassen:

  • Relevanter, neuer Inhalt: Informationen sollten für die Zuhörer entweder völlig neu, anders verpackt oder neu beleuchtet werden.
  • Klar definiertes Ziel: Was soll danach anders sein, welche Wirkung soll die Präsentation erzielen, was soll sich verändern?
  • Kurz und knackig: Die Präsentation sollte nicht über die klare Kernbotschaft, die den Inhalt in einem Satz zusammenfasst, hinaus gehen.
  • Identifikation und emotionale Bindung aufbauen: Einblicke in das Innere des Vortragenden lässt das Publikum seine Gefühle erkennen und nachempfinden.
  • Story telling: Geschichten erzeugen Interesse, Mitgefühl und Spannung und sind eine ideale Alternative zu komplexen Gedankengängen.
  • Interaktion und Teilhabe: Eingehen auf Rückmeldungen, Augenkontakt und Fragen, die mit Handzeichen beantwortet werden, erzeugen einen persönlichen Zugang.
  • Humor: Wenn der Redner die Zuhörer zum Lachen bringt, wird die Abwehrhaltung gesenkt, Distanz abgebaut und die Botschaft besser angenommen.
  • Verschiedene Sinne ansprechen: Optische, akustische, kinästhetische Eindrücke oder auch Metaphern steigern die Erinnerungsrate.
  • Authentizität: Stimme, Gestik und Mimik vom Vortragenden sollten übereinstimmen um Glaubwürdigkeit zu vermitteln.

Überraschen Sie bei der nächsten Präsentation, indem Sie etwas Persönliches enthüllen. Tun Sie etwas, das niemand vergessen wird und teilen Sie Ihre Ideen, die das Unternehmen verändert!

 

 

 

Dass Daten immer wichtiger werden und als das neue Gold tituliert werden, gilt auch für die Immobilienbranche. Kaum ein Artikel in den hiesigen Fachzeitschriften kommt ohne den digitalen Trend aus. Kein Zweifel besteht mehr daran, dass insbesondere eine stabile, technisch optimierte Infrastruktur den Nutzer im Büro dabei helfen soll, sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren. Als Ziele werden einvernehmlich die Steigerung des Wohlbefindens, der Produktivität und des kollegialen Zusammenhalts untereinander für einen noch besseren Job genannt.

Was aber lässt sich mit den vielen dadurch generierten Daten überhaupt anfangen? Was ist technisch sinnvoll und aus datenschutzrechtlicher Sicht überhaupt machbar. Zumindestens in Ansätzen versucht eine neue Deloitte Studiedarauf Antworten zu finden und beleuchtet die Veränderungen der Immobiliendienstleistungen durch die Digitalisierung mit Blick auf die nächsten 10 Jahre.

Die Ergebnisse der Studie sind um weitere Anregungen des Autors ergänzt worden.

 

Information:

Sensoren zeichnen die Bewegungen von Mitarbeitern innerhalb der Büroräume auf und können Nutzer bei der richtigen Auswahl des Settings unterstützen.

Die Raumkonditionen (Licht, Luft, Schadstoffe etc.) werden permanent gemessen, ein Reporting ermöglicht die zentrale Steuerung durch das FM.

 

Analyse:

Unterschiedlichste Sensoren identifizieren Muster in der Nutzung und der Interaktion von Nutzern und schlagen dem FM und Planern Optimierungen der (Raum-)Systeme vor.

Der Nutzer erhält durch mobile Geräte/APPs Zugang zu seinen Daten und entsprechenden Auswertungen der Systeme. Dadurch erhöht sich die Transparent und die Zufriedenheit in technisch optimierten Umgebungen.

 

Wohlbefinden:

Durch eine intensivere Kenntnis der Zusammenhänge und des Nutzerverhaltens lässt sich das Wohlbefinden sehr zielgerichtet steigern.

Eine behagliche Atmosphäre und individuell angepasste Arbeitsmöglichkeiten führen zu höherer Motivation des Nutzers und seiner Produktivität.

 

Sicherheit und Effizienz:

Verbundene Systeme steigern die Effektivität von Sicherheit und Notfallplänen.

Die wachsende Verfügbarkeit von Daten der Gebäude und der Nutzer führt zu einer Erhöhung der Serviceeffizienz und der Kundenzufriedenheit im Immobiliendienstleistungssektor.

 

 

Durch neue technologische Möglichkeiten wird sich die Immobiliennutzung weiter signifikant verändern. Flexibilität und Flächeneinsparungen sowie qualitative Verbesserungen für die Büronutzer gehen hierbei Hand in Hand. „Digitale Arbeitswelten“ werden die neue „Lage“, was ein wesentlicher Hebel für die Anbieter von Büroflächen und für Arbeitgeber sein wird, um sich dauerhaft im Wettbewerb behaupten zu können.

Das bedeutet zwangsläufig, dass sich Immobiliendienstleister mit den neuen Technologien vertraut machen müssen und sich bei deren Betrieb, Wartung und Auswertung entsprechend positionieren, um nicht Marktanteile gegenüber Technologieunternehmen zu verlieren.

Die Deloitte Studie vom Februar 2018 können Sie hier herunterladen: Daten sind das neue Gold – Immobiliendienstleistung 2030

 

 

 

 

 

2030 Technologies

 

 

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